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    Mitarbeiter der Botschaft Nordkoreas in Madrid (Archiv)

    Mann in USA wegen Einbruchs in nordkoreanische Botschaft gefasst

    © AP Photo / Bernat Armangue
    Politik
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    Ein früherer US-Marinesoldat ist in den USA im Zusammenhang mit einem mysteriösen Einbruch in die nordkoreanische Botschaft in Madrid festgenommen worden, wie die „Washington Post” mitteilt.

    Der Mann ist demnach am Freitag einem Gericht in Los Angeles vorgeführt worden. Der Verdächtige soll der Gruppe Free Joseon angehören, die zu einem Sturz des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong Un aufruft.

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    Der Einbruch in der Botschaft Nordkoreas in der spanischen Hauptstadt hatte sich im Februar - nur wenige Tage vor einem Treffen von Kim mit US-Präsident Donald Trump - ereignet, berichtet die Deutsche Presse-Agentur (DPA) am Samstag. Dabei waren Computer und andere Gegenstände gestohlen worden. Details dazu blieben aber unklar. Im März erklärte sich Free Joseon, die sich auch Cheollima Civil Defence nennt, verantwortlich für den Einbruch. Sie habe seitdem Informationen „von enormem, potenziellen Wert” mit der US-Bundespolizei FBI geteilt.

    In einer Erklärung auf ihrer Webseite hieß es, die Gruppe sei „bestürzt”, dass das US-Justizministerium Haftbefehle gegen US-Bürger erlasse, die auf Strafanzeigen seitens Nordkoreas beruhten.

    „Der letzte US-Bürger, der vom Kim-Regime in Haft genommen wurde, kehrte gefoltert nach Hause zurück und überlebte nicht”, hieß es in der Mitteilung in Anspielung auf den Studenten Otto Warmbier.

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    Warmbier war Anfang 2016 nach einer Gruppentour in Nordkorea bei der Ausreise festgenommen und wegen „feindlicher Handlungen gegen den Staat” zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden. 2017 wurde er freigelassen und zurück in die USA gebracht. Wenige Tage später starb er - er hatte damals bereits 15 Monate lang im Koma gelegen.

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