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    US-Dollar unter der Rubel-Münze (Symbolbild)

    Anti-Russland-Sanktionen kosteten die EU 100 Milliarden US-Dollar – österreichischer Politiker

    © Sputnik / Witalij Timkiw
    Politik
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    Der Ex-Vizebürgermeister der Stadt Linz, Detlef Wimmer (FPÖ), hat beim Internationalen Wirtschaftsforum in Jalta auf der Krim seine Auffassung in Bezug auf die gegen Russland verhängten Strafmaßnahmen mitgeteilt.

    Seiner Ansicht nach beeinträchtigten die USA mit den gegen Russland verhängten Sanktionen unter anderem auch das Geschäftsleben mehrerer europäischer Länder. Allerdings habe Russland standhalten können, und das könne man am Beispiel der Situation auf der Krim sowie an den Fortschritten sehen, die die Halbinsel in den fünf Jahren gemacht habe.

    Die Vorgehensweise im Bereich der Sanktionen, die die Vereinigten Staaten an den Tag legten, werde in einer Reihe von österreichischen Bezirken und Gemeinden auf kommunaler Ebene nicht geteilt, betonte Wimmer. Seine Kollegen würden den von den Anti-Russland-Sanktionen verursachten Schaden für europäische Firmen auf etwa 100 Milliarden US-Dollar schätzen, fügte er hinzu.

    Das 5. Internationale Wirtschaftsforum wurde vom 18. bis 20. April in Jalta auf der Halbinsel Krim abgehalten.

    Die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Staaten hatten sich nach dem Umsturz in der Ukraine 2014 verschlechtert. Nach dem Beitritt der Krim zu Russland verhängten die USA und die EU politische und wirtschaftliche Strafmaßnahmen gegen Russland. Moskau konterte mit einem Einfuhrverbot für eine ganze Reihe von Lebensmitteln aus den Ländern, die zuvor Sanktionen gegen Russland verhängt hatten, und nahm Kurs auf Importersatz. Russland bezeichnete die westlichen Sanktionen mehrmals als kontraproduktiv. Die Stimmen, die zur Aufhebung der gegen Russland verhängten Sanktionen aufrufen, werden in den EU-Ländern immer lauter.

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    Nach dem Staatsstreich im Februar 2014 in Kiew war es auf der Krim und im Osten der Ukraine zu Massenprotesten gekommen. Die Behörden der Krim und von Sewastopol hatten am 16. März 2014 ein Referendum zur Frage der Wiedervereinigung mit Russland durchgeführt. Für den Beitritt zur Russischen Föderation stimmten 96,7 Prozent bzw. 95,6 Prozent der Bürger. Die Ukraine, die EU und die USA wollen die Ergebnisse des Referendums nicht anerkennen. Moskau erklärte mehrmals, dass der Beitritt der Region in strikter Übereinstimmung mit den völkerrechtlichen Normen erfolgt sei.
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    Tags:
    Detlef Wimmer, Jalta, Krim, Russland, Russland