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    St. Antonius-Kirche in Colombo, Sri Lanka

    Sri Lanka: Regierung vermutet Vergeltung für Anschlag in Neuseeland

    © REUTERS / DINUKA LIYANAWATTE
    Politik
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    Die Regierung von Sri Lanka vermutet, dass es sich bei der jüngsten Anschlagsserie mit 321 Toten um eine „Reaktion auf das Attentat von Christchurch“ in Neuseeland handeln könnte. Darüber berichtet der TV-Sender News 1st unter Berufung auf den Verteidigungsminister des Landes am Dienstag.

    „Vorläufige Ermittlungen zeigen, dass die Anschläge von lokalen Extremisten als Antwort auf den Anschlag in Christchurch in Neuseeland ausgeübt wurden“, sagte der Verteidigungsminister Ruwan Wijewardene.

    Bei Terroranschlägen auf zwei Moscheen in der neuseeländischen Stadt Christchurch im März sind 50 Personen getötet worden. 

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    Wijewardene forderte außerdem, die radikalislamische Terrorgruppe „National Thowheeth Jama'ath“ (NTJ) zu verbieten, die die Regierung für verantwortlich für die Explosionen hält. Das teilte der Minister für Wirtschaftsreformen, Harsha de Silva, via Twitter mit. 

    ​Am Ostersonntag hatten sich acht Explosionen in Sri Lanka in drei christlichen Kirchen, drei Luxus-Hotels und einem Wohnviertel ereignet. Jüngsten Angaben zufolge kamen dabei 321 Menschen ums Leben, mindestens 520 wurden verletzt.

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    Tags:
    Vergeltung, Moschee, Terror, Anschläge, Angriff, Tote, Sri Lanka, Neuseeland