06:44 20 Januar 2020
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    Sergej Naryschkin, Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes SWR, hat westlichen Ländern die “Zersetzung” von Venezuela nach dem Vorbild von Libyen und Syrien vorgeworfen. Er warnte außerdem vor einem US-Militäreinsatz gegen den lateinamerikanischen Staat, wofür es laut Naryschkin gewisse Indizien gebe.

    „Es gibt Anzeichen dafür, ob aber der Plan verwirklicht wird, wird die Zeit zeigen“, sagte der SWR-Chef. Die Lage in Venezuela sei angespannt. Sollte der Westen seine „Zersetzungspolitik“ gegen das Land fortsetzen, würde dies eine humanitäre Katstrophe provozieren. 

    „Ein schlagendes Beispiel ist die Situation in Venezuela, das nach dem Vorbild von Libyen und Syrien zynisch zersetzt wird“, kritisierte Naryschkin. Das Weiße Haus spreche immer wieder über die Gefahr der unkontrollierten Migration und wolle Milliarden für die Stärkung der Grenze zu Mexiko ausgeben.

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    „Gleichzeitig schürt es einen neuen Bürgerkriegskonflikt und provoziert eine neue humanitäre Katastrophe, gleich in der Nähe von eigenen Grenzen“. 

     

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    Tags:
    Zersetzung, humanitäre Katastrophe, Einmischung, Bürgerkrieg, Russlands Auslandsgeheimdienst SWR, Sergej Naryschkin, EU, Venezuela, Libyen, Syrien, USA, Russland