04:49 18 November 2019
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    Pjöngjang (Archivbild)

    Nordkoreas Verteidigungsminister nennt größten Fehler der USA

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    Politik
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    Die US-Versuche, Nordkorea mittels Sanktionen in die Knie zu zwingen, werden sich als Misserfolg erweisen. Das erklärte der nordkoreanische Verteidigungsminister No Kwang Chol am Donnerstag bei der 8. Internationalen Sicherheitskonferenz in Moskau.

    „Wenn sie meinen, dass sie uns durch irgendwelche Sanktionen in die Knie zwingen können, ist dies ihr größter Fehler. Man sollte in Betracht nehmen, dass Sanktionen ein schlechter Helfer bei der Lösung von Problemen sind“, so der Minister.

    Ihm zufolge ist Pjöngjang fest entschlossen, einen Krieg auf der Korea-Halbinsel zu verhindern und eine friedliche Koexistenz in der Region zu gewährleisten.

    „Die vorliegenden Abkommen (zwischen Nord- und Südkorea und eine gemeinsame Erklärung der USA und Nordkoreas), die eine historische Bedeutung haben, beinhalten die feste Entschlossenheit, reale Schritte zur Beseitigung der Kriegsgefahr zu unternehmen, ein Weltsystem auf ständiger Basis zu schaffen und eine friedliche Epoche auf der Korea-Halbinsel einzuläuten, wo es keine Kriege mehr geben wird“, sagte No Kwang Chol.

    Wie er weiter betonte, werde Pjöngjang die Bestimmungen der Atomvereinbarung zwischen Nord- und Südkorea sowie der gemeinsamen Erklärung der USA und Nordkoreas strikt einhalten.

    Der zweite Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un hatte im Februar in Hanoi stattgefunden. Dabei wurden keinerlei Dokumente unterzeichnet. US-Präsident Donald Trump hatte während des Gipfeltreffens mit Kim Jong-un diesem ein Dokument überreicht, in dem Pjöngjang dazu aufgefordert wurde, seine Atomwaffen und den Atombrennstoff für Bomben den USA zu übergeben.

    Danach erklärte Pjöngjang, es denke über die Aussetzung weiterer Verhandlungen mit den USA nach. Trump schloss dagegen neue Sanktionen gegen Nordkorea nicht aus.

     

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    Tags:
    Sanktionen, Fehler, Kim Jong-un, Donald Trump, USA, Südkorea, Nordkorea