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20:08 18 August 2019
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    Elbe Day: US-amerikanische und sowjetische Truppen trafen an der Elbe neben Torgau am 26. April 1945

    „Handschlag“ statt „Flugzeugträger-Diplomatie“? US-Botschafter erinnert an den Dialog

    © AP Photo /
    Politik
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    Der US-Botschafter in Russland, Jon Huntsman, hat die Bedeutung von Dialog zwischen Russland und den USA unterstrichen. Das äußerte er in einem auf dem Twitter-Account der Botschaft veröffentlichten Video, das der ersten Begegnung US-amerikanischer und sowjetischer Truppen auf deutschem Boden gewidmet wurde.

    Huntsman erinnerte an das Foto, auf dem sich ein sowjetischer und ein amerikanischer Soldat am 25. April 1945 an der Elbe Hände drücken. Dieses Bild sei ein „Symbol dafür, was unsere Länder erreichen können, wenn wir für eine gemeinsame Sache zusammenarbeiten“.

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    „Die Symbolkraft dieses Bildes, der verbündeten Kameraden, einem US-amerikanischen und sowjetischen Soldaten, die sich hier die Hand geben, prägte unsere Erinnerung. Und es verweist auf eine historisch Wahrheit: Obwohl wir wieder in der Zeit der Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland leben, es viele Herausforderungen in unseren Beziehungen gibt, ist die Welt sicherer und stabiler, wenn Amerikaner und Russen sich verpflichten, Raum für Dialog und Diskussion zu verschaffen“, sagte der Diplomat.

    Erst vor kurzem hatte Jon Huntsman US-amerikanische Flugzeugträger im Mittelmeer besucht und erklärt, dass diese Schiffe helfen würden, Russland auf die Notwendigkeit hinzuweisen, „die Destabilisierungsaktivitäten in aller Welt“ einzustellen.

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    „Jeder dieser Flugzeugträger, der sich im Mittelmeer befindet, repräsentiert 100.000 Tonnen internationale Diplomatie“, so Huntsman.

    Der russische Außenminister, Sergej Lawrow, hatte daraufhin geäußert, dass die USA „alles befehligen“ wollten, hätten „jedoch noch nicht verstanden, wie das getan werden sollte“. Die auferlegten Sanktionen greifen „einfach nicht“ bei Russland. „Wie auch mit anderen Ländern nicht, die ihre Geschichte und ihre Identität schätzen“, meinte der Minister.

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    Russland verwies in den vergangenen Jahren wiederholt auf den beispiellosen Anstieg der Nato-Aktivitäten an seinen westlichen Grenzen. Das Bündnis trete mit immer neuen Initiativen auf, deren Ziel angeblich „die Eindämmung der russischen Aggression“ sei. Moskau brachte allerdings häufig seine Besorgnis über den Ausbau der Nato-Kräfte in Europa zum Ausdruck. Der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Dmitri Peskow, unterstrich immer wieder, dass Russland für andere Länder keine Bedrohung darstelle, aber auf potenzielle Gefahren für seine Interessen reagieren müsse.

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    Tags:
    Krieg, Zweiter Weltkrieg, Flugzeugträger, diplomatische Vertretungen, diplomatische Beziehungen, Diplomatischer Streit, diplomatische Krise, US-Diplomat, Diplomatie, Diplomat, Jon Huntsman, Elbe, USA, UdSSR, Russland