05:58 29 März 2020
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    Während einer Gesprächsrunde im Rahmen des Forums „Ein Gürtel – Ein Weg“ („One Road, One Belt“) in Peking hat der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, welche Strategie Russland für sein Flüssiggas im Visier hat. Dabei setzte er auch ein Ziel für die Entwicklung der russischen LNG-Industrie in den nächsten 20 Jahren.

    Putin zufolge prüft Russland die Möglichkeit einer Ausweitung des Projekts „Sakhalin-2“ zur Förderung von Erdgas und Öl auf der russischen Pazifikinsel Sachalin.

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    Darüber hinaus sollen neue Anlagen „Yamal LNG“ und „Arctic LNG“ gebaut werden.

    Der russische Staatschef wies außerdem darauf hin, dass die Lieferungen von russischem Flüssiggas ins Ausland 2018 um mehr als 70 Prozent auf fast 27 Milliarden Kubikmeter gestiegen seien. In den nächsten 20 Jahren soll diese Zahl auf 100 Milliarden Kubikmeter steigen.

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    Zuvor war berichtet worden, dass das britisch-niederländische Unternehmen Royal Dutch Shell aus dem russischen Gasprojekt „Baltic LNG“ aussteige. Diese Anlage soll nach ihrer Fertigstellung 10 Millionen Tonnen LNG pro Jahr im Leningrader Gebiet produzieren. Shell bleibt weiterhin Anteilseigner beim Projekt „Sakhalin-2“.

    Das zweite Forum „Ein Gürtel – ein Weg“ („Belt and Road”), findet vom 25. bis 27. April in Peking unter Beteiligung von etwa 40 Staats- und Regierungsoberhäuptern statt. Unter den prominenten Gästen sind der russische Präsident Wladimir Putin, Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte, sein griechischer Kollege Alexis Tsipras, Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz, Deutschlands Wirtschaftsminister Peter Altmaier sowie die Staats- und Regierungschefs der südostasiatischen Gemeinschaft Asean.

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    Tags:
    Flüssiggas, LNG, Sachalin, China, Russland