06:57 28 Februar 2020
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    Der russische Präsident Wladimir Putin schließt ein Treffen mit dem künftigen ukrainischen Staatschef Wladimir Selenski nicht aus und will im Falle eines Gesprächs mit dem Polit-Einsteiger in erster Linie die Lage in der umkämpften Donbass-Region besprechen.

    „Wladimir Selenski ist noch nicht in den Rang der Heiligen aufgestiegen, er ist nicht der Herrgott, und es ist unwahrscheinlich, dass ich in irgendeiner Weise vor ihn treten muss“, antwortete der russische Staatschef am Samstag bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Forums „Ein Gürtel – Ein Weg“ („One Road, One Belt“) in Peking scherzend auf die Journalisten-Frage, was er dem gewählten Präsidenten der Ukraine sagen werde, wenn er „vor ihn trete“.

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    Putin betonte auch, dass er ein Treffen mit dem künftigen Staatschef der Ukraine nicht ausschließe. Dabei müsse zuerst darüber gesprochen werden, wie der Konflikt im Donbass gelöst werden könne, so der Kreml-Chef.

    Wie Putin mitteilte, würde er mit Selenski über dessen Haltung zum Minsker Friedensplan für den Osten der Ukraine diskutieren.

    Selenski hatte sich im ukrainischen Präsidentschaftswahlkampf dafür ausgesprochen, den Friedensprozess für den Donbass rasch wiederzubeleben.

    Die Stichwahl um das Präsidentenamt in der Ukraine fand am 21. April statt. Nach der Auswertung aller Wahlprotokolle konnte der 41-jährige Showman Wladimir Selenski 73,22 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen. Amtsinhaber Petro Poroschenko kam auf lediglich 24,45 Prozent.

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    Tags:
    Ukraine, Russland, China, Präsident, Treffen, Stichwahl, Krieg, Petro Poroschenko, Donbass, Konflikt, Forum, Journalisten, Kreml, Pressekonferenz, Wahlkampf, Minsker Abkommen, Friedensplan, Staatschef, Wladimir Putin, Wladimir Selenski, Ukraine, Peking, Putin