15:28 21 Januar 2020
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    Die Regierung von Sri Lanka verbietet seit Montag allen Bürgern, ihr Gesicht zu verhüllen. Das berichten internationale Medien.

    In Sri Lanka ist seit Montag jede Art von Gesichtsbedeckung verboten, die verhindern kann, dass eine Person identifiziert werden könne, melden internationale Medien. Gesichtsbedeckungen würden eine „Gefahr für die Sicherheit der Nation und der Öffentlichkeit“ darstellen, so die Behörden des Landes. 

    Diese Anordnung ist laut den Berichten Teil der Notstandsmaßnahmen, die der Präsident von Sri Lanka, Maithripala Sirisena, nach den Anschlägen vom Ostersonntag verhängt hat.

    Am Ostersonntag hatten sich acht Explosionen in Sri Lanka in drei christlichen Kirchen, drei Luxus-Hotels und einem Wohnviertel ereignet. Den letzten Angaben zufolge kamen circa 250 Menschen ums Leben, mehr als 500 weitere wurden verletzt.

    >>>Mehr zum Thema: Sri Lanka: Deutscher Terrorexperte analysiert die Ursache der Tragödie<<<

    Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) bekannte sich am Dienstag nach Ostern zu den Anschlägen. Sie soll diese Erklärung über ihre Propaganda-Agentur „Amaq“ verbreitet haben. Beweise hat die Gruppe bislang nicht vorgelegt.​

    *„Islamischer Staat”, auch IS, eine in Russland verbotene Terrorvereinigung.

     

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    Maßnahmen, Staatssicherheit, Burka, Gesicht, Regierung, Sri Lanka