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18:01 17 Oktober 2019
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    Demonstration der Anhänger von Juan Guaido in Caracas (Archivbild)

    Versuchter Umsturz in Venezuela: Oppositioneller López flieht in spanische Botschaft

    © REUTERS / Adriana Loureiro
    Politik
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    Nach dem gescheiterten Putschversuch am Dienstag in Venezuela ist einer der Oppositionsführer, Leopoldo López, der erst Stunden zuvor aus jahrelangem Hausarrest befreit worden war, mit seiner Familie zuerst in die Botschaft Chiles, dann in die Spaniens geflüchtet. Darüber schreibt die Zeitung „La Vanguardia“ am Mittwoch.

    Wie der chilenische Außenminister Roberto Ampuero twitterte, sei dies die Entscheidung von López und seiner Frau gewesen, die spanische Wurzeln hätten. In der chilenischen Botschaft hätten sich wenige Stunden verbracht.

    ​Indes hatte Spanien, in deren Botschaft sich López zurzeit aufhält, den versuchten Militärputsch in Venezuela nicht unterstützt.

    Am Dienstag hatten sich Oppositionschef Juan Guaidó und seine Anhänger auf der Autostraße vor der Militärbasis Carlota in Caracas versammelt. Guaidó hatte bereits früher das Volk und die Armee Venezuelas aufgerufen, auf die Straßen zu gehen und die Operation „Freiheit“ zum Sturz von Staatschef Nicolás Maduro zu vollenden.

    Der seit Jahren inhaftierte Oppositionelle Leopoldo López wurde am selben Tag von den oppositionstreuen Militärs aus dem Hausarrest befreit. Leopoldo López war im September 2015 zu knapp 14 Jahren Freiheitsentzug verurteilt worden.

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    Tags:
    La Vanguardia, Chile, Spanien, Putschversuch, Venezuela, Juan Guaido, Nicolás Maduro