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05:38 14 Oktober 2019
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    Patriotische Graffiti auf den Straßen der iranischen Hauptstadt Teheran

    Washington provoziert Militärkonflikt mit Teheran – US-Experte

    © AP Photo / Ebrahim Noroozi
    Politik
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    Neue Sanktionsdrohungen seitens der USA werden nach Ansicht des Professors der Georgetown University Trita Parsi nicht nur den Ausstieg des Irans aus dem Atom-Deal bedeuten, sondern auch einen militärischen Konflikt mit Teheran zur Folge haben.

    „Die (US-)Administration (Trump – Anm. d. Red.) will anscheinend den Iran dazu provozieren, aus dem Atom-Deal auszusteigen. Sie tun alles Mögliche, um den Iran um seine Vorteile aus dem Deal zu bringen“, sagte er in einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Novosti.

    Graffiti der Freiheitsstatue im Iran (Archiv)
    © AP Photo / Vahid Salemi

    „Und nun versuchen sie praktisch, den Verbleib (des Irans – Anm. d. Red.) in dem Abkommen zu verhindern“, so Parsi. Der Experte hatte 2002 die Nichtregierungsorganisation National Iranian American Council mitbegründet und mehrere Bücher verfasst, die den Beziehungen zwischen den beiden Ländern gewidmet sind.

    „Sollte der Iran aus dem Deal aussteigen, wird (der Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten) John Bolton wahrscheinlich die Situation in Richtung eines Militärkonflikts eskalieren lassen“, fügte Parsi hinzu.

    Am Vortag hatte das Außenministerium Teheran vor einem Ausbau des iranischen Kernkraftwerks Buschehr, der über den bestehenden Reaktorblock hinausgeht, gewarnt und mit Sanktionen gedroht. Auch die Ausfuhr angereicherten Urans im Austausch gegen die Einfuhr von Uranerz könne sanktionierbar sein, hieß es. Teheran müsse seine Aktivitäten zur Urananreicherung einstellen.

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    Washington werde außerdem unterbinden, dass der Iran Schwerwasser, das er über die derzeitigen Grenzwerte hinaus produziert habe, speichere.

    Zudem forderten die USA den Iran auf, gegenüber der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) vollständige Rechenschaft über die früheren militärischen Dimensionen seines Atomprogramms abzulegen.

    Die 5+1-Staaten (UN-Vetostaaten und Deutschland) und der Iran hatten 2015 ein historisches Abkommen über die Beilegung der jahrelangen Probleme um das iranische Atomprogramm erzielt. Die Parteien hatten den Gemeinsamen umfassenden Aktionsplans (JCPOA) beschlossen, dessen Erfüllung die wirtschaftlichen und finanziellen Sanktionen des UN-Sicherheitsrates, der USA und der EU gegen den Iran aufheben sollte.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Deutsch-Iranische Handelskammer: „Die Strategie der USA ist es, immer zu drohen“<<<

    Im Mai 2018 kündigte US-Präsident Donald Trump den Ausstieg aus dem Atom-Deal mit dem Iran an und erklärte, die USA würden alle Sanktionen wieder in Kraft setzen, die infolge des Abkommens aufgehoben worden seien. Die anderen Teilnehmer des Atom-Deals mit dem Iran befürworteten das Abkommen hingegen.

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    Tags:
    Urananreicherung, Anreicherung, Konflikt, Sanktionen, Atomkraftwerk Buschehr, Uran, US-Außenministerium, Buschehr, Iran, USA