11:18 12 Juli 2020
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    Die Allianz der Patrioten Georgiens, eine oppositionelle Partei im georgischen Parlament, will Demonstrationen für den Nicht-Beitritt des Landes zur Nato organisierten. Das schreibt am Montag die russische Zeitung „Wsgljad“.

    Die Generalsekretärin der Partei, Irma Inaschwili, betonte, dass die Ablehnung des Nato-Beitritts keineswegs einen Verzicht auf die EU-Integration bedeute.

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    „Georgien muss zu einem Weltzentrum werden, wir müssen uns nicht in die Gefahr neuer territorialer Verluste begeben“, zitiert das Blatt Inaschwili.

    Tiflis solle sich nach dem Beispiel solcher Länder wie Österreich, Finnland, Schweden und die Schweiz richten.

    „Diese Länder gehören zu keinen Militärallianzen, sie sind aber ein Teil des europäischen Raums. Dieses Modell muss für Georgien sehr attraktiv sein“.

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    Laut Inaschwili beginnt ihre Partei ab dem 27. Mai eine Informationskampagne im Land, um die öffentliche Meinung zu dieser Frage zu mobilisieren. Am 15. Juni soll die Allianz der Patrioten Georgiens auf dem Friedensplatz in Tiflis – dem zentralen Platz der Stadt – eine Großdemonstration abhalten.

    Die Zeitung hebt hervor, dass in Georgien erstmals auf der Ebene des Parlaments über Neutralität gesprochen wird. Allerdings sollen mehr als 70 Prozent der Georgier die Idee der Nato-Mitgliedschaft unterstützen, so „Wsgljad“ unter Berufung auf Umfragen.

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