07:01 26 Januar 2020
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    Der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat am Dienstag in Brüssel seinen Fehler in Bezug auf die Debatten vor dem Brexit-Referendum in Großbritannien genannt, meldet die DPA.

    Der scheidende EU-Kommissionschef bereut es demnach, sich auf Bitten des ehemaligen britischen Premierministers David Cameron vor dem Brexit-Referendum in Großbritannien nicht in die Austrittsdebatte eingemischt zu haben.

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    „Es war falsch, in diesem wichtigen Moment zu schweigen“, sagte Juncker laut der Agentur.

    Er habe damals zu sehr auf die britische Regierung gehört. „Wir wären die einzigen gewesen, die die im Umlauf befindlichen Lügen zerstört hätten“.

    Die Europäische Union und Großbritannien hatten im vergangenen April bei einem Gipfeltreffen in Brüssel einen flexiblen Brexit-Aufschub bis zum 31. Oktober ausgehandelt.

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    Großbritannien könnte die EU auch früher verlassen, wenn sich ein entsprechendes mehrheitsfähiges Abkommen finden sollte. Sollten beide Seiten das Austrittsabkommen vor dem 31. Oktober 2019 ratifizieren, erfolgt der EU-Austritt am ersten Tag des Folgemonats, hieß es auf der offiziellen Seite des Europäischen Rats.

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    Tags:
    EU-Austritt, EU-Ausstieg, Brexit-Referendum, Brexit-Abkommen, Harter Brexit, Brexit-Deal, Brexit, Großbritannien, Europäische Union, Europa, EU, Jean-Claude Juncker