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    Heldendenkmal der Roten Armee in Wien

    Sowjetdenkmal in Wien geschändet – Österreichs Kanzler Kurz zeigt sich betrübt

    © Foto : Botschaft der Russischen Föderation in Wien
    Politik
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    Sebastian Kurz, Österreichs Bundeskanzler, hat sein Bedauern über eine erneute Schändung des Denkmals für sowjetische Soldaten in Wien ausgedrückt. Dies teilte der russische Botschafter in Österreich, Dmitri Lyubinskij, gegenüber russischen Medien mit.

    „Bei einem feierlichen Akt zur Erinnerung an die Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa, der im Bundeskanzleramt stattfand, haben der Bundeskanzler Sebastian Kurtz und der Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka mir gegenüber persönlich ihr Bedauern zum Ausdruck gebracht“, so Lyubinskij.  

    Zuvor war berichtet worden, dass unbekannte Täter den Sockel unter dem Denkmal am Vorabend des Siegestages mit einer roten Farbe begossen hatten.     

    Die russische Botschaft in Wien verurteilte den Vandalismusakt.

    „Der unwürdige Versuch der Täter, mit ihren schmutzigen Händen das ehrenhafte Andenken an die Heldentat des multinationalen sowjetischen Volkes im Kampf gegen den Nazismus zu beflecken, bedeutet eine unverhohlene Herausforderung an das gesamte Rechtsschutzsystem Österreichs“, hieß es in einer in sozialen Netzwerken veröffentlichten Mitteilung der Botschaft.

    Dies sei der zweite Akt dieser Art in den letzten zwei Wochen. So begossen Unbekannte am 25. April die Denkmal-Fassade mit einer schwarzen Farbe.  

    >> Weitere Sputnik-Artikel. Wegen Vandalen: Sowjetisches Befreiungsdenkmal in Wien wird videoüberwacht

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    Tags:
    Sebastian Kurz, Denkmal, Wien