22:25 26 November 2020
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    Das ukrainische Parlament hat ein neues Gesetz über die Regelung ukrainischer Sprache angenommen. Nach Ansicht des Beraters des vor kurzem gewählten ukrainischen Präsidenten, Swjatoslaw Jurasch, ist es eine „Peitsche“, die negative Folgen haben kann.

    In einem Interview mit dem Fernsehsender „ZIK“ sagte Jurasch: „Was mich betrifft, so betrachte ich alles, was im Prozess der Ukrainisierung mehr als ‚Zuckerbrot‘ wirkt, als eine viel besser Methode. Wenn wir es zulassen, dass sich stattdessen solche ‚Peitschen‘ im Zusammenhang mit der ukrainischen Sprache häufen, werden wir mit der Zeit mit den negativen Folgen kämpfen.“

    Russische Ausweise (Symbolbild)
    © Sputnik / Alexej Kudenko

    Das ukrainische Parlament, die Werchowna Rada, hatte am 25. April ein Gesetz angenommen, dass Ukrainisch als Sprache in öffentlichen Einrichtungen vorschreibt. Demnach müssen Beamte auf allen Ebenen sowie Lehrer, Ärzte und Anwälte in Zukunft Ukrainisch sprechen und werden andernfalls mit Geldstrafen belegt.

    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko bekräftigte am 29. April seine Absicht, das vom Parlament gebilligte Gesetz zu unterschreiben.

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    Tags:
    Wladimir Selenski, Werchowna Rada, Ukraine