08:41 21 Februar 2020
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    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat in einem Telefongespräch mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Verschärfung der antirussischen Sanktionen plädiert. Als Grund dafür nannte er die Erleichterung des Erwerbs russischer Bürgerpässe für die Donbass-Bewohner.

    Poroschenko dankte der deutschen Kanzlerin für ihre Aufmerksamkeit für Probleme der Ukraine und hob hervor, dass das Zusammenwirken beider Länder ein strategisches Niveau erreicht habe.

    Merkel verwies auf einen demokratischen Charakter der jüngsten Präsidentenwahlen in der Ukraine. Die Kanzlerin brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die neue ukrainische Staatsführung am Prinzip der Kontinuität in der Außenpolitik festhalten werde.

    Ende April hatte der russische Präsident Wladimir Putin per Erlass das Verfahren zur Ausstellung von russischen Pässen für die Einwohner der selbsternannten Republiken im Südosten der Ukraine, der Donezker und der Lugansker Volksrepublik, angeordnet. Kiew kritisierte diese Entscheidung scharf und erklärte, es werde die russischen Bürgerpässe der Donbass-Bewohner nicht anerkennen. Zudem wurde mitgeteilt, dass den Besitzern solcher Papiere die ihnen sonst zustehenden Sozialleistungen und Renten entzogen werden sollen.

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    Tags:
    Angela Merkel, Petro Poroschenko, Russland, Deutschland, Ukraine