08:04 02 Dezember 2020
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    Die Bundesregierung hat sich immer wieder darüber besorgt gezeigt, dass deutsche Regierungsstellen für mögliche Cyberangriffe verwundbar sein könnten. Laut einem Medienbericht diskutiert die Große Koalition gerade darüber, wie genau solche Angriffe zurückgeschlagen werden sollten.

    Wie der „Spiegel“ am Freitag berichtet, streitet die Große Koalition darüber, ob und wie deutsche Sicherheitsbehörden bei Cyberangriffen aus dem Ausland zurückschlagen dürfen.

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    Justizministerin Katarina Barley habe im Bundessicherheitsrat ein Vorhaben gestoppt, das einen sogenannten „Hackback“ durch den Bundesnachrichtendienst ermöglichen soll.

    Dieser beinhaltet bei großangelegten Attacken auf sensible Bereiche, Stromnetze oder andere Teile der Infrastruktur, sich seinerseits in ausländische Server einzuhacken, um diese lahmzulegen.

    Das Justizministerium kommentierte den Bericht zunächst nicht. Generell seien Angelegenheiten aus dem Sicherheitsrat als geheim eingestuft und sickern nur selten nach außen durch.

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    Tags:
    Katarina Barley, Hackback, Rückschlag, Große Koalition, Hackerangriff, Cyberangriff