07:34 29 Oktober 2020
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    Die Ukraine wird den eingeschlagenen Kurs auf Krieg gegen Russland fortsetzen, wie Iwan Aparschin, Berater des neuen ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski in Verteidigungsfragen, gegenüber dem TV-Sender Hromadske erklärte.

    „Wir haben den Kurs auf einen Nato-Beitritt der Ukraine nicht geändert, aber die Frist dafür haben wir noch nicht besprochen. Wir ändern den Kurs in Bezug auf den Krieg mit Russland nicht, das ist doch ein Krieg”, so Aparschin.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Ukraine: Selenskis Militärberater droht mit „Überraschungsschlag“<<<

    Obwohl bislang nicht alle Aspekte der neuen Verteidigungsstrategie besprochen worden seien, seien sich Aparschin und Selenski in mehreren Fragen einig.  Neben einem Beitritt zur Nato setzen die beiden auf die Stärkung der ukrainischen Streitkräfte mit Reservetruppen sowie die Entwicklung eines modernen Systems für Territorialverteidigung und Korruptionsbekämpfung.

    Aparschin hatte zuvor betont, die Regierung in Kiew könne in fünf Jahren den Donbass für die Ukraine zurückgewinnen. Allerdings sei dies eine Fernperspektive. Zudem warnte er Selenski vor einem Moskau-Besuch sowie  Gesprächen mit Russlands Staatschef Wladimir Putin.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Selenski kündigt „starken Infokrieg“ für Donbass an<<<

    Die Beziehungen zwischen Kiew und Moskau hatten sich nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland im März 2014 und nach Beginn des Donbass-Konflikts im April desselben Jahres verschlechtert.

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    Tags:
    Kurs, Krieg, Berater, Wladimir Selenski, Russland, Ukraine