00:47 30 Oktober 2020
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    Der neue Präsident der Ukraine, Wladimir Selenski, steht laut dem EU-Nachbarschaftskommissar Johannes Hahn vor zwei grundsätzlichen Herausforderungen.

    „Er wird in den kommenden Wochen und Monaten auf zwei Hauptherausforderungen stoßen: Erstens – die Schuldenfrage. Das bedeutet, dass man eine Lösung zur Rückzahlung erheblicher Schulden finden muss, die Menschen müssen darauf fokussiert sein. Zweitens – das Auslaufen des Gasvertrags mit der Russischen Föderation”, sagte Hahn am Montag auf einer Pressekonferenz in Brüssel.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Ukraine weiterhin auf Kriegskurs gegen Russland – Selenski-Berater<<<

    Die Gesamtsumme der ukrainischen Staatsschulden ist im März um 0,54 Milliarden US-Dollar gestiegen und liegt somit bei 78,78 Milliarden Dollar, wie das Finanzministerium in Kiew mitteilte.

    Nach Behörden-Angaben muss die Ukraine im laufenden Jahr eine Inlands- und Auslandsverschuldung in Höhe von rund 17 Milliarden Dollar begleichen. Rund 4,7 Milliarden davon wurden im ersten Quartal zurückgezahlt.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Ukraine erkennt russische Pässe für Donbass-Einwohner nicht an – Moskau reagiert<<<

    Der Vertrag über den Transit von russischem Gas durch die Ukraine läuft Ende 2019 aus. Russland, die Ukraine und die EU-Kommission beraten derzeit über das weitere Vorgehen.

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    Tags:
    Gastransit, Staatsverschuldung, Johannes Hahn, Wladimir Selenski, EU, Ukraine