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    Der Grünen-Politiker und Oberbürgermeister Tübingens Boris Palmer hat in der ARD-Talkshow „Hart aber fair“ seiner Partei schwere Vorwürfe gemacht.

    Die Sendung wurde am 13. Mai ausgestrahlt und dem Thema Populismus gewidmet. Bei der Show beklagte sich Palmer über die Kritik, die er durch seinen kritischen Facebook-Beitrag zu einem Werbespot der Deutschen Bahn, der Menschen unterschiedlicher Hautfarbe zeigt, geerntet hatte. Das sei eine „unerträgliche jakobinische Verdammungsorgie“ gewesen.

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    Durch die pauschale Pro-Flüchtlings-Haltung seiner Partei werde die AfD noch stärker, meinte der Grünen-Politiker.

    „Ich fürchte, meine eigene Partei trägt dazu bei, dass die AfD stärker wird. Ich will das nicht“.

    Lokalverbote gegen AfD-Politiker hält er darüber hinaus für falsch. Dabei berief sich Palmer auf einen Zwischenfall vom 6. Mai, als ein Berliner Restaurant sich geweigert hatte, AfD-Spitzenpolitiker zu empfangen.

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    „Die Ausgrenzten fallen in die Opferrolle und bekommen dann eher noch mehr Zuspruch“.

    Der Tübinger Oberbürgermeister sorgt regelmäßig durch unkonventionelle Vorschläge und Maßnahmen für Aufsehen. Seine Kritik an Aspekten der Flüchtlingspolitik wurde von seiner Partei, den Grünen, weitestgehend verurteilt.

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    Tags:
    Migrationshintergrund, Flüchtlinge, Migranten, Xenophobie, Rassismus, Konservative, Rechte, Populismus, Die Grünen, AfD, Boris Palmer, Deutschland