02:59 18 November 2019
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    Ein US-Soldat (Symbolbild)

    „Fake News!“: Trump dementiert geplante Truppenentsendung nach Nahost

    © Foto: U.S. Air Force / Capt. Anna-Marie Wyant
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    US-Präsident Donald Trump hat den jüngsten Bericht der „New York Times“, wonach Washington vor dem Hintergrund der Spannungen mit dem Iran massenweise Soldaten in den Nahen Osten schicken will, als „Fake News“ bezeichnet.

    „Würde ich das machen? Absolut. Aber das haben wir nicht geplant“, sagte Trump am Dienstag gegenüber Reportern in Washington.

    „Hoffentlich werden wir das nicht planen müssen. Und wenn wir müssten, würden wir verdammt viel mehr Truppen schicken.”

    Dann griff er die Zeitung an, die die Meldung als erste verbreitet hatte: „Die ,New York Times‘ ist Fake News.“

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    „New York Times“ hatte zuvor berichtet, die USA prüften die Entsendung von 120.000 Soldaten in den Nahen Osten für den Fall, dass der Iran die Entwicklung von Atomwaffen beschleunigen oder US-Truppen angreifen sollte. Der Verteidigungsminister Patrick Shanahan habe den Plan am vergangenen Donnerstag Trumps Sicherheitsberatern vorgelegt.

    Zuvor hatten die USA eine Trägerkampfgruppe und strategische Bomber in den Iran geschickt.

    Die Situation eskalierte, nachdem Teheran bekanntgegeben hatte, dass sich der Iran teilweise aus dem Atomabkommen, dem Gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (Joint Comprehensive Plan of Action, JCPOA) für das iranische Atomprogramm vom Jahr 2015, zurückziehen werde.

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    Der Iran hatte seine Handlungen mit Verstößen gegen das Atomabkommen vonseiten der USA sowie mit den von Washington verhängten Sanktionen begründet. Darüber hinaus seien die übrigen am Abkommen beteiligten Staaten unfähig, die entstandenen Probleme angemessen zu lösen, verlautete aus Teheran.

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    Tags:
    Dementi, Fake-News, Donald Trump, Soldaten, Truppen, USA, Teheran, Iran