04:12 04 August 2020
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    Die Bundeswehr hat den Ausbildungsbetrieb für die Streitkräfte im Irak wegen der zunehmenden regionalen Spannungen ausgesetzt, meldet die DPA am Mittwoch.

    Der Schritt sei zu Wochenbeginn zusammen mit den Partnern der Anti-IS*-Koalition vollzogen worden, so die Agentur unter Berufung auf eine Quelle in Militärkreisen in Berlin. Die Aufmerksamkeit mit Blick auf eine größer werdende Bedrohung sei gestiegen. Am Mittwoch wurden auch die Verteidigungspolitiker des Bundestages informiert.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: IS-Terroristen sinnen auf Revanche in Süd- und Südostasien nach Niederlage in Syrien und im Irak<<<

    Die Bundeswehr ist von Jordanien aus am Kampf gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in Syrien und im Irak beteiligt und hat im Irak derzeit etwa 160 deutsche Soldaten stationiert. Davon sind etwa 60 Soldaten in einem Militärkomplex in Tadschi, nördlich von Bagdad, wo die Ausbildung für Kräfte der irakischen Streitkräfte läuft. Rund 100 Soldaten sind im Kurdengebiet im Norden des Landes.

    Im Iran-Konflikt hatten die US-Streitkräfte erst am Dienstag ihre Alarmstufe für die im Irak und in Syrien stationierten Truppenteile der Anti-Terror-Operation Inherent Resolve (OIR) erhöht. Mögliche Bedrohungen gegen US-Truppen im Irak würden beobachtet, hieß es.

    * Terrororganisation „Islamischer Staat“, auch IS / Daesh, in Russland verboten

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    Tags:
    Islamischer Staat, Terrormiliz Daesh, IS, Terroristen, Terrormiliz, Terrorismus, Terror, Krieg, Armee, Militär, Militärs, Ausbilder, Bundeswehr, Irak, Deutschland