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18:33 20 Juli 2019
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    Russlands Außenministerium

    Moskau verspricht USA eine Antwort

    © Sputnik / Natalia Seliverstova
    Politik
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    Russland wird die neuen US-Sanktionen gegen die russische Spezialeinheit „Terek“ nicht unbeantwortet lassen. Das folgt aus einer Mitteilung des Presseamtes des russischen Außenministeriums.

    „Selbstverständlich werden wir diesen Übergriff gegen russische Bürger nicht unbeantwortet lassen. Die US-Behörden sollen daran denken, dass ihr Konfrontationsverhalten keinerlei Nutzen bringt. Es führt nur zur Zunahme der Spannungen in der Welt“, heißt es.

    Zuvor hatte das US-Finanzministerium  Einschränkungen gegen die Spezialeinsatzkräfte „Terek“ aus der russischen Nordkaukasus-Teilrepublik Tschetschenien und gegen fünf russische Bürger verhängt, darunter auch „Terek“-Kommandeur Abusaid Wismuradow, zwei Untersuchungsführer im Fall Sergej Magnitski – Gennadi Karlow und Jelena Trikuli.

    Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte diesbezüglich gegenüber Journalisten mitgeteilt, dass die US-Sanktionen gegen „Terek“ die Anwendung des Gegenseitigkeitsprinzips und eine Antwort auf destruktive Maßnahmen verlangten.

    Die USA hatten im Dezember 2012 den „Magnitski-Akt“ angenommen, der Sanktionen gegen russische Staatsbürger vorsieht, welche nach Ansicht der US-Behörden Verstöße gegen die Menschenrechte begangen haben sollen. Die russischen Behörden verwiesen ihrerseits auf die Unzulässigkeit einer Politisierung des „Falls Magnitski“.

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    Tags:
    Dmitri Peskow, Sergej Magnitski, Antwort, Spezialeinheiten, Sanktionen, USA, Russland