17:52 19 Januar 2020
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    Die Projekte der russischen Gaspipelines haben laut der Vorsitzenden des russischen Föderationsrates, Walentina Matwijenko, einen unumkehrbaren Charakter, keine neuen US-Sanktionen würden sie stoppen können. Dies erklärte Matwijenko vor Journalisten nach dem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

    Die US-Senatoren haben ein Dokument erarbeitet, das Sanktionen gegen jene Unternehmen vorsieht, die an dem Bau von russischen Pipelines beteiligt sind. Insbesondere geht es um die Gaspipeline Nord Stream 2. Für jene Personen, welche die Schiffe vermieten, die sich am Bau von Nord Stream 2 beteiligen, wird die Einreise in die USA gesperrt sein. Auch ihre Aktiva werden eingefroren.

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    „Was Turkish Stream betrifft, so ist sein Unterwasserteil bereits abgeschlossen, (...) es gibt ein klares Verständnis dafür, dass am 31. Dezember, wie geplant, bis zum Ende dieses Jahres, das russische Gas an die türkischen Verbraucher geliefert wird“, sagte die Chefin des russischen Oberhauses.

    Der Prozess der Verlegung von Nord Stream 2 hat laut der Sprecherin auch schon „einen unumkehrbaren Charakter erlangt“, das Projekt sei bereits mehr als zur Hälfte realisiert worden. Dies sei ein internationales Wirtschaftsprojekt, an dem sich die Länder Europas und viele europäische Unternehmen beteiligen.

    „Daher können derartige Gesetzentwürfe keinen Einfluss darauf ausüben, die europäischen Staaten unterstützen dieses Projekt, sie sind daran nicht weniger als Russland interessiert“, so Matwijenko.

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    „Ich bin mir sicher, dass dieses Projekt durch keine Gesetze gestoppt werden kann, es wird abgeschlossen, und die Verpflichtungen aller Seiten werden erfüllt“, schloss Walentina Matwijenko.

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    Tags:
    Europa, USA, Russland, Recep Tayyip Erdogan, stoppen, Turkish Stream, Nord Stream 2, Walentina Matwienko