05:14 05 April 2020
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    Ibiza-Gate: Regierungskrise in Österreich (45)
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    Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) schließt nicht aus, dass sich sein bisheriger Vize-Kanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) durch dessen Äußerungen in dem Skandal-Video strafbar gemacht haben könnte.

    „Die Ermittlungen werden zeigen, was jetzt passiert“, sagte Kurz der „Bild“ (Montag). „Aber, was er in diesem Video sonst sagt, ist ein großer Skandal, bedeutet das Ende seiner politischen Tätigkeit und vermutlich auch strafrechtliche Konsequenzen“, sagte Kurz in dem Beitrag, der der Deutschen Presse-Agentur in redaktioneller Fassung vorlag.

    „Was wir auf diesem Video sehen, ist erschütternd: Es geht um Machtmissbrauch, und das ist schwerwiegend und problematisch. Es geht um offene Angebote der Korruption. Und Attacken gegen die freie Presse.“

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    Strache war am Samstag zurückgetreten, nachdem am Vorabend ein Video veröffentlicht worden war, in dem er einer vermeintlichen russischen Oligarchin 2017 auf Ibiza öffentliche Aufträge in Aussicht stellte, wenn sie seiner Partei zum Wahlerfolg verhelfe.

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