13:44 24 Juni 2019
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    Russlands Raketensystem S-400 (Archiv)

    Für S-400-Schulung: Türkei schickt Militärs nach Russland

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    Politik
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    Die Türkei hat Militärs nach Russland geschickt, wo sie sich mit den Raketensystemen S-400 vertraut machen sollen. Dies teilte der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar am Mittwoch mit.

    Das türkische Personal lernt demnach gerade in Russland, wie die S-400-Systeme richtig genutzt werden. Die Ausbildung könne einige Monate in Anspruch nehmen. Dabei betonte der Verteidigungsminister, dass die Türkei die Flugabwehrsysteme benötige, um die Sicherheit ihrer 82 Millionen Menschen umfassenden Bevölkerung zu gewährleisten.

    „Diese Systeme werden die Türkei im Fall von Raketen- und anderen Luftattacken verteidigen. Es gibt und kann keinen anderen Einsatz dieser Systeme geben“, wird Akar von Anadolu zitiert.

    Zuvor hatte der TV-Sender CNBC unter Verweis auf seine Quellen berichtet, die Türkei habe zwei Wochen Zeit, um zu entscheiden, ob sie auf den Kauf russischer Flugabwehrsysteme S-400 verzichtet oder mit harten Gegenmaßnahmen von Seiten der Vereinigten Staaten konfrontiert wird. 

    Die USA und andere Nato-Länder hatten Ankara wiederholt wegen des Deals mit Moskau kritisiert. Zudem hatte das Pentagon der Türkei klar gemacht, dass der Erwerb der russischen S-400 Raketenabwehrsysteme ihre Teilnahme am Programm zur Entwicklung des neuesten US-amerikanischen F-35-Jagdbombers völlig ausschließen werde.

    >>>Mehr zum Thema: Erdogan: Ankara erhofft gemeinsame Produktion von S-500 mit Russland>>> 

    Die an die Türkei zu liefernden Fla-Raketenkomplexe S-400 werden laut den Worten des türkischen Außenministers, Mevlüt Çavuşoğlu, nicht ins Nato-Raketenabwehrsystem integriert und stellen auch keine Bedrohung für US-amerikanische F-35 Jagdflugzeuge dar.

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    Hulusi Akar, Schulung, S-400, Russland, Türkei