17:17 20 Juni 2019
SNA Radio
    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (Archiv)

    Steinmeier sieht Vorträge von Bundeswehr-Offizieren in Schulen als „Selbstverständlichkeit” an

    © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
    Politik
    Zum Kurzlink
    29354

    Vorträge von Bundeswehr-Angehörigen an Schulen haben für eine Diskussion in der Berliner SPD gesorgt. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Mittwoch sein Unverständnis diesbezüglich geäußert.

    „Für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass Jugendoffiziere der Bundeswehr an Schulen und anderen Ausbildungseinrichtungen unseres Landes zur außen- und sicherheitspolitischen Bildung vortragen, auch kontroverse Diskussionen anregen, vor allen Dingen aber auch sich solchen Diskussionen selber stellen”, sagte er bei einer Matinee zum 70. Jahrestag des Grundgesetzes im Schloss Bellevue.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Bundeswehr setzt Ausbildungseinsatz im Irak fort<<<

    Dies sei auch weiterhin notwendig, so Steinmeier.

    Die Berliner SPD hatte beim Landesparteitag Ende März ein Werbeverbot der Bundeswehr an Schulen beschlossen. In dem Text hieß es: „Es wird militärischen Organisationen untersagt, an Berliner Schulen für den Dienst und die Arbeit im militärischen Bereich zu werben“.

    Der SPD-Vizelandesvorsitzende Andreas Geisel erklärte später, die Bundeswehr dürfe Schulen in Berlin auch weiterhin besuchen - nur dabei nicht für sich werben.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Kabinett verlängert Bundeswehreinsatz im Libanon: Längster UN-Einsatz geht weiter<<<

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    Werbeverbot, Andreas Geisel, Unverständnis, Dienst, Diskussion, SPD, Frank-Walter Steinmeier, Schulen, Bundeswehr