06:30 16 Juni 2019
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    Was in der Nacht geschah

    Europawahl hat begonnen, Besorgnis über Lage in Hongkong, AfD und Brexit Partei

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    Politik
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    +++ Europawahl hat begonnen +++ Besorgnis über Lage in Hongkong +++ AfD-Chef Meuthen liebäugelt mit der Brexit-Partei +++ EU-Ziele zum Artenschutz werden verfehlt +++ Deutschland beim ESC jetzt noch schlechter +++

    Sputnik präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

    Europawahl hat begonnen

    Mit den Niederlanden und Großbritannien beginnen heute die ersten beiden EU-Mitgliedsstaaten mit den Wahlen zum Europaparlament. Das erste holländische Wahllokal am Flughafen Schiphol hat bereits um 5 Uhr aufgemacht. Die Briten wählen mit, weil das Austrittsabkommen aus der EU bisher noch keine Mehrheit im Parlament bekommen hat. Die Europawahlen dauern insgesamt vier Tage: Am Freitag stimmen die Iren und die Tschechen ab, am Samstag unter anderem die Franzosen. In Deutschland wie in den meisten anderen Staaten wird am Sonntag gewählt.

    Besorgnis über Lage in Hongkong

    Die Bundesregierung hat sich zunehmend besorgt über die Verschlechterung der Menschenrechtslage in Hongkong gezeigt. Nach der Anerkennung von zwei prodemokratischen Hongkonger Aktivisten als Flüchtlinge in Deutschland äußerte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin in der Nacht die Befürchtung, dass der Spielraum für die Opposition und die Meinungs- und Pressefreiheit in Chinas Sonderverwaltungsregion abnähmen.

    AfD-Chef Meuthen liebäugelt mit der Brexit-Partei

    Die geplante neue Fraktion der Rechtsnationalen und Populisten im Europäischen Parlament sieht in ihren Reihen noch Platz für die Brexit-Partei von Nigel Farage. AfD-Chef Jörg Meuthen sagte der Deutschen Presse-Agentur, welcher Fraktion sich diese neugegründete britische Partei anschließen werde, wisse er noch nicht. Er sehe aber „eine Basis für eine gute Zusammenarbeit“ mit der Brexit-Partei.

    EU-Ziele zum Artenschutz werden verfehlt

    Beim Artenschutz hinkt die EU nach einer Studie von Umweltgruppen den eigenen Zielen weit hinterher. Die EU werde die Frist verfehlen, bis 2020 den Artenschwund zu stoppen, heißt es vom Verbund Birdlife Europe, zu dem auch der deutsche Umweltverband Nabu gehört. Europa hatte 2011 eine Strategie zur Sicherung der biologischen Vielfalt festgelegt. Diese Strategie sei ein Fehlschlag gewesen, erklärten die Umweltverbände nach einer Analyse der Maßnahmen.

    Deutschland beim ESC jetzt noch schlechter

    Deutschland hat beim Eurovision Song Contest in Tel Aviv noch schlechter abgeschnitten als bisher gedacht. Das Duo Sisters rückt nach einer erneuten Berechnung nun vom drittletzten auf den vorletzten Platz der Finalisten. Schuld ist ein Zählfehler durch menschliches Versagen. Das teilte die Europäische Rundfunkunion EBU in Genf mit. Hintergrund ist die Disqualifikation der weißrussischen Jury, die ihre vergebenen Punkte ausgeplaudert hatte, deshalb wurde neu ausgezählt.

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    Tags:
    Menschenrechte, China, Hongkong, Brexit, Europawahl