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    Die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland

    Victoria Nuland darf nicht nach Russland

    © AP Photo / Ivan Sekretarev
    Politik
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    Russland hat Medienberichten zufolge der ehemaligen Abteilungsleiterin des US-Außenministers für Europa und Eurasien, Victoria Nuland, die Einreise verweigert. Dies meldet die russische Zeitung „Kommersant“ am Donnerstag unter Berufung auf Quellen im Außenministerium in Moskau.

    Nuland wollte demnach am 20. Mai zu einer Konferenz nach Moskau reisen, die vom Russischen Rat für Internationale Angelegenheiten, der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik sowie von der Johns Hopkins University School of Advanced International Studies veranstaltet wird.

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    Nach „Kommersant“-Angaben steht Nulands Name auf einer schwarzen Liste. Damit habe Moskau auf „personalisierte Sanktionen“ seitens der USA reagiert.

    Nuland, einst treibende Kraft hinter dem sogenannten Euromaidan in der Ukraine,  ist für ihre ziemlich fragwürdigen Äußerungen bekannt. Im Zuge der Ukrainekrise wurde Nuland vor allem durch ihren Ausspruch „F*ck the EU“ (dt. Scheiß auf die EU) bekannt. Die Diplomatin äußerte ihn in einem 2014 abgefangenen Telefongespräch, als sie mit dem US-Botschafter in Kiew, Geoffrey Pyatt, die Neubesetzung des Postens des ukrainischen Premierministers nach dem erfolgreichen Staatsstreich besprach.

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    Nuland hatte darauf gepocht, das Amt mit Arsenij Jazenjuk zu besetzen, was kurz darauf auch geschah.

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    Tags:
    Russland, Victoria Nuland, Ukraine, USA