02:58 19 Juni 2019
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    Syrische Provinz Idlib

    US-Berichte über Chemieangriff in Syrien sind „zynische Lüge“ – Verteidigungsministerium Russlands

    © AFP 2019 / Omar Haj Kadour
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    Das russische Verteidigungsministerium hat die Berichte über einen Chemieangriff in der syrischen Provinz Idlib zurückgewiesen und sie eine zynische, nicht einmal von den „Weißhelmen“ bestätigte Lüge genannt.

    „Das Bestreben des US-Außenministeriums, der Welt eine weitere Lüge über ‚Anzeichen eines chemischen Angriffs‘ in der Deeskalationszone Idlib aufzuzwingen,  ist nicht mehr verwirrend. Die selbst vom britischen Human Rights Observatory und von den sogenannten betrügerischen ‚Weißhelmen‘ erfolgte öffentliche Dementierung dieser Lüge macht die Erklärung des US-Außenministeriums über den angeblichen Chemieangriff in Syrien am 19.Mai besonders zynisch“, zitiert der russische TV-Sender RT den Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow.

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    Ihm zufolge haben die prowestlichen Organisationen angegeben, dass sie „überhaupt keine Informationen über den Ort oder die Opfer dieses gefälschten ‚Angriffs‘ haben“.

    Zuvor hatte das US-Außenministerium behauptet, „Anzeichen“ eines erneuten Chemiewaffeneinsatzes durch die syrische Regierung entdeckt zu haben. Darunter falle auch ein vermeintlicher Chlorgasangriff in Nordwestsyrien am Morgen des 19. Mai, hieß es. Washington warnte Damaskus vor C-Waffen-Einsätzen und drohte mit Gegenmaßnahmen.

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    Tags:
    Weißhelme, Chemieangriff, Idlib