19:23 18 November 2019
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    US-Dollar (Symbolbild)

    Handelskrieg USA-China macht durchschnittlichen US-Bürger um 831 Dollar ärmer - Bank

    © Sputnik / Witalij Timkiw
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    Die neue Spirale des Handelskrieges zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und China wird den durchschnittlichen US-Bürger um etwa 831 Dollar pro Jahr ärmer machen. Zu diesem Schluss gelangte die Föderale Reservebank von New York in ihrer jüngsten Studie, die der neuen Erhöhung der Einfuhrzölle auf chinesische Waren galt.

    Der Preisanstieg werde den durchschnittlichen US-Bürger um 211 Dollar bringen. Noch 620 Dollar werde er infolge sinkender Arbeitsproduktivität in der Wirtschaft verlieren. 2018 hätten die Verluste infolge der Handelsstreitigkeiten mit China bei 414 Dollar gelegen, hieß es.

    US-Präsident Donald Trump hatte im Mai die Einfuhrzölle auf chinesische Waren von bislang 10 Prozent auf 25 Prozent angehoben. Betroffen waren Erzeugnisse im Gesamtwert von rund 200 Milliarden Dollar pro Jahr. Demnächst sollen 25-prozentige Zölle auf Waren im Wert von noch 300 Milliarden Dollar verhängt werden. Somit wird der gesamte chinesische Import in die USA betroffen.

    Die Föderale Reservebank geht davon aus, das sich US-Importeure auf andere Märkte umstellen würden, um die steigenden Preise einzudämmen. Als Beispiel nannte das Geldhaus Vietnam.

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    Indes hatte US-Finanzminister Steven Mnuchin den Gesetzgebern versprochen, dass sich höhere Tarife für Waren aus China auf Familien in den USA nicht verheerend auswirken werden. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge hatte Trump US-Firmen empfohlen, die Produktion aus dem Ausland in die USA oder andere Länder zu verlegen, um höheren Importzöllen zu entgehen.

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    Tags:
    Verarmung, Föderale Reservebank von New York, US-Bürger, Handelskrieg, China, USA