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    Blick auf EU-Parlament in Brüssel

    Richtungskampf in Brüssel: Die Europawahl 2019 – Der Sputnik Liveticker

    © REUTERS / YVES HERMAN
    Politik
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    301017
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    28 EU-Staaten haben gewählt, das Ergebnis wird eine Richtungsentscheidung auch zur Zukunft Europas sein. Sputnik hält Sie in diesem Livestream über die Ergebnisse und Reaktionen der einzelnen Parteien auf dem Laufenden. Wir schauen für Sie ins Netz, in die Wahlzentralen und wir klären die Frage: Wer hat künftig in Brüssel das Sagen.

    Europawahl 2019: Manfred Weber tritt nach Wahlschluss vor die Presse:

    Neue Meldungen
    • 23:00

      Wir wünschen eine gute Nacht!

      Der Sputnik Liveticker zur Europawahl geht jetzt in den wohlverdienten Feierabend. Das amtliche Endergebnis, weitere Reaktionen der deutschen Parteien, sowie den Blick ins EU-Ausland gibt es an dieser Stelle dann am frühen Montagmorgen. Wir bedanken uns für das positive Echo und wünschen allen Lesern eine gute Nacht!

    • 22:52

      Wagenknecht mit Kritik an GroKo und eigener Partei

    • 22:51

      Konservative Dominanz in der EU

    • 22:50

      „Zu technokratisch“ – Sigmar Gabriel analysiert Niederlage

      Der ehemalige SPD-Parteichef und Ex-Außenminister Sigmar Gabriel versucht in der ARD-Sendung „Anne Will“ eine Analyse der Europawahl. Seine These:

      „Wir leben in einer Zeit, in denen die Menschen eindeutige Antworten brauchen. Ich glaube, daran mangelt es uns. Das haben die Grünen geschafft und das haben übrigens auch die Rechten geschafft. CDU und SPD neigen dazu, Dinge abzuwägen. Wir werden sehr technisch und technokratisch, so dass die Menschen das nicht verstehen.“

      An Personaldiskussionen innerhalb der SPD will sich Gabriel nicht beteiligen. Er sei nicht Teil von Putschgerüchten gegenüber Parteichefin Andrea Nahles: „Ich will mit diesem Theater nichts mehr zu tun haben“ so Gabriel.

    • 22:39

      Helmut Kohl wäre besorgt: Bonn wählt grün

    • 22:38

      Finnland hat fertig ausgezählt

      Als erstes EU-Land hat Finnland die Auszählung der Stimmen abgeschlossen. Mit 20,8 Prozent kommen die Konservativen als Spitzenreiter ins Ziel.

    • 22:37

      Weiterer Strategiewechsel bei SPD?

      SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil wirkte am Wahlabend gegenüber den Tagesthemen deprimiert, so massiv Stimmen bei der Europawahl eingebüßt zu haben:

      „Das ist enttäuschend und das geht nicht spurlos an mir vorbei, das geht nicht spurlos an der SPD und an Tausenden in der Partei vorbei. Ich rate, dass wir jetzt keine Personaldiskussionen führen. Ich glaube, die SPD hat Dinge zu klären und auch zügig zu entscheiden. Wir haben Strategiefragen, die gelöst werden müssen. Wir haben programmatische Fragen, die geklärt werden müssen.“

      Die SPD habe es laut Klingbeil nicht geschafft, junge Leute vor allem beim Thema Klimapolitik anzusprechen. Die SPD sei die Partei, die einen effizienten Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit zusammenbringen will, deshalb müsse es schnell Entscheidungen geben, um mehr Wählerinnen und Wähler anzusprechen.

    • 22:24

      Rumänien: Regierende Sozialdemokraten abgestraft

      Die regierende sozialdemokratische Partei PSD muss in Rumänien herbe Verluste einstecken. Um satte 12,3 Prozent geht es für die Partei des vorbestraften PSD-Vorsitzende Liviu Dragnea nach unten. . "Meine Schuld ist es, dass ich 2015 den PSD-Vorsitz akzeptiert habe", sagte er. Aktuell liegt die PSD bei 25,7 Prozent.

    • 22:21
      Heinz-Christian-Strache bei einer AfD-Veranstaltung (Archiv)

      „Medien als Handlanger fremder Interessen“ AfD warnt vor Einmischung in Österreich

      Die AfD wirft den deutschen Medien und Politikern in der „Ibiza-Affäre“ Einmischung in innere Angelegenheiten Österreichs vor. Endet die Presse- und Meinungsfreiheit an der deutschen Grenze? Das sieht ein Politologe von der Universität Wien anders.
      Mehr
    • 22:20

      FPÖ bleibt Partner von AfD

      AfD-Parteichef und Spitzenkandidat zur Europawahl, Jörg Meuthen, will auch nach dem jüngsten Skandal um die österreichische FPÖ mit der Schwesterpartei zusammenarbeiten. Auf Phoenix erklärte er:

      „Wir stehen zur FPÖ als unsere Schwesterpartei. Hier haben zwei Herren ein Fehlverhalten an den Tag gelegt, aber das betrifft nicht die ganze FPÖ. Ich habe nicht den geringsten Anlass, diese Zusammenarbeit in Frage zu stellen. Sie ist unsere wichtigste Schwesterpartei und das wird sie auch bleiben.“

      Die AfD erreicht laut aktuellen Hochrechnungen zur Europawahl in Deutschland 10,8 Prozent. Die FPÖ sackt in Österreich zwar stark ab, erlangt in Prognosen aber immer noch 17,5 Prozent.

    • 22:10

      Niedergang der SPD?

      Die neuesten Hochrechnungen bestätigen, was sich auch schon im Vorfeld der Europawahl abgezeichnet hatte: Die Sozialdemokratie in Deutschland ist in der Krise. Doch auch die Unionsparteien konnten mit ihrem Kurs nicht so recht beim Wähler punkten: Die CDU/CSU erreicht laut Infratest dimap aktuell 28,3 Prozent, ein Verlust von 7 Prozentpunkten im Vergleich zur Europawahl 2014. Die SPD liegt momentan bei 15,6 Prozent, ein Minus von satten 11,7 Prozentpunkten. Die Grünen legen 9,6 Prozentpunkte zu und liegen aktuell bei 20,3 Prozent. Die Linke erhält in der aktuellen Hochrechnung 5,2 Prozent, das sind 2 Prozentpunkte weniger als 2014. Die AfD erreicht 10,8 Prozent, ein Plus von 3,7 Prozentpunkten. Die FDP legt um 2 Prozentpunkte zu und erreicht momentan 5,4 Prozent.

      Reaktion SPD-Unterstützer auf den Hochrechnungen zur Europawahl
      © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
    • 22:05

      So haben Jung und Alt in Deutschland gewählt

    • 22:04

      Leerer Saal bei AfD-Wahlparty

    • 21:54

      Auch München wählt grün

      Seit 1946 wird München mit sehr wenigen Ausnahmen von der SPD regiert. Doch SPD-Oberbürgermeister Dieter Reiter hat nun Grund zur Sorge: Fast alle Gebiete in Bayerns Landeshauptstadt sind ausgezählt und die Sozialdemokraten verlieren auch hier deutlich. Laut Hochrechnung erreicht die SPD bei der Europawahl in München nur noch 11,5 Prozent der Stimmen, die CSU erlangt demnach 25,6 Prozent. Großer Gewinnerin Deutschlands drittgrößter Metropole: Die Grünen, sie erreichen bei der Wahl aktuell rund 31,4 Prozentpunkte.

    • 21:53

      Auf einen Blick: So sind die Mehrheiten in der EU verteilt

    • 21:48

      Weiter geht’s…

      Hier die Zahlen der neuesten Hochrechnung für die Europawahl (Quelle ARD)

      Union: 28,8 %

      SPD: 15,5 %

      Grüne: 20,6 %

      Die Linke: 5,4 %

      AfD: 10,8 %

      FDP: 5,4 %

      Freie Wähler: 2,2 %

      Die Piraten: 0,8 %

      Die Tierschutzpartei: 1,6 %

      Die PARTEI: 2,4 %

    • 21:44

      Peinliche Niederlage für Berliner SPD

    • 21:40

      Linker Flügel der Linkspartei: Wut und Zorn

    • 21:39

      „Je länger die Nacht, desto grüner das Bild“

      In Portugal ziehen entgegen den Prognosen nun auch die Grünen ins EU-Parlament und werden voraussichtlich einen oder zwei Sitze ergattern können.

    • 21:33

      Portugal: Die Sozialisten von Ministerpräsident António Costa liegen vorn

      30 bis 34 Prozent der Stimmen konnte die Sozialistische Partei (PS) auf sich vereinen. Damit hat sie einen deutlichen Vorsprung vor der Sozialdemokratischen Partei (PSD), die auf 20 bis 24 Prozent kommt. Im links geprägten Portugal liegt auf Platz 3 die marxistische Partei.

    • 21:26

      PiS in Polen stärkste Kraft

      Auch in Polen sind viele Stimmen zur Europawahl bereits ausgezählt. Laut dem Umfrageinstitut Ipsos ist die regierende PiS-Partei zunächst als stärkste Kraft aus der Europawahl hervorgegangen, sie kann mit 42,4 Prozent der Stimmen rechnen. Die „Europäische Koalition“, deren größte Partei die liberalkonservative Oppositionspartei Bürgerplattform von EU-Ratspräsident Donald Tusk darstellt, erreicht 39,1 Prozent. Im kommenden Herbst wird in Polen auch ein neues Parlament gewählt.

    • 21:22

      AfD-Wahlparty: Polizei schützt vor Aufmarsch

    • 21:17

      Kurz gestärkt vor Misstrauensvotum

      Trotz Turbulenzen innerhalb der Regierungskoalition kann die ÖVP von Bundeskanzler Sebastian Kurz in Österreich einen deutlichen Sieg einfahren. Die Partei kommt laut ersten Prognosen auf 34,5 Prozent, das sind sieben Prozentpunkte mehr als bei der Europawahl 2014. Die sozialdemokratische SPÖ erreichte laut Prognose knapp 24 Prozent, ein leichtes Minus im Vergleich zur vergangenen EU-Wahl. Die Grünen kommen auf fast 14 Prozent, die liberalen Neos liegen erneut bei 8 Prozent. Der frühere Koalitionspartner FPÖ büßte dagegen durch den Ibiza-Skandals ein und erreicht in Prognosen noch 17,5 Prozent. Am Montag will sich Kanzler Kurz im österreichischen Parlament einem Misstrauensvotum stellen.

      Österrecihs Kanzler Sebastian Kurz in Wien am 21. Mai

      Warum Kanzler Kurz am Montag gefeuert wird – und warum doch nicht

      Am Montag wird sich der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz einem Misstrauensvotum im Nationalrat stellen müssen. Wird er das überstehen können? Stürzt er? Sputnik sammelte die wichtigsten Informationen zum morgigen Prozess.
      Mehr
    • 21:10

      Jeder 10. Erstwähler hat Die PARTEI gewählt

    • 21:02

      Schweden: Rund ein Drittel hat es sich anders überlegt

      Hochrechnungen aus Schweden zeigen: 32 Prozent der Wähler haben anders abgestimmt als 2014. 17 Prozent haben sich dabei kurzentschlossen erst innerhalb der letzten 24 Stunden festgelegt.    

    • 21:01
      EU-Wahlen im Flugsimulator von Lufthansa (Archiv)

      Lohndumping bei Lufthansa: Warum die EU es fördert – und alle Parteien wegschauen

      Die Europäische Union (EU) schafft keine menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in Europa und unterstützt Lohndumping. Das sagt der Finanz-Experte Werner Rügemer. Im Sputnik-Interview vertieft der Vorkämpfer für Menschen- und Arbeitsrechte seine Kritik an der Sozialpolitik Brüssels. Er erklärt auch, was im aktuellen Europa-Wahlkampf schief läuft.
      Mehr
    • 21:00

      Neue Mehrheiten im EU-Parlament

      Die großen Parteienfamilien werden nach herben Verlusten laut Hochrechnungen nicht mehr in der Lage sein, alleine eine Mehrheit zu bilden. Das ist auch bei der Suche nach einem neuen EU-Kommissionspräsidenten von großer Bedeutung. Bisher hatten die beiden großen Fraktionen der Konservativen und Sozialdemokraten den Chefposten der EU meist in Verhandlungen untereinander ausmachen können. Doch nach aktuellen Zahlen und ersten Parlamentsprognosen haben liberale, grüne und rechte Parteien massiv Stimmen gewinnen können. Sie werden bei der Wahl des Nachfolgers von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker eine wichtige Rolle spielen.    

    • 20:58

      Dänische Rechtspopulisten im freien Fall

      Aktuellen Hochrechnungen zufolge hat die rechtspopulistische Dänische Volkspartei massive Verluste hinnehmen müssen. War sie bei der letzten EU-Wahl 2014 mit 26,6 Prozent noch stärkste Kraft, kommt sie heute auf nur 11,8 Prozent.

    • 20:48

      AfD rechnet mit mindestens zehn Sitzen im EU-Parlament

    • 20:46

      ÖDP wieder im Europaparlament

    • 20:43

      Berlin: So wurde in der Hauptstadt gewählt

      In Berlin wurden mittlerweile rund 2000 von 2500 Gebieten zur Europawahl ausgezählt. Auch in der Hauptstadt spiegelt sich der Bundestrend wider – mit zwei Ausnahmen. Die SPD erreicht bei der Europawahl in Berlin laut Hochrechnung 13,8 Prozent der Stimmen, die CDU 14,6 Prozent, die Grünen 27 Prozent. Die Linke konnte laut bisheriger Auszählung entgegen den Bundestrend 12,4 Prozent in der Bundeshauptstadt erlangen, die AfD 10,6 Prozent.  Eine weitere Überraschung: die Satirepartei Die PARTEI erreicht in Berlin bisher 4,9 Prozent der Stimmen, noch vor der FDP mit 4,8 Prozent. Die Tierschutzpartei bringt es zurzeit auf 2,1 Prozent.

      Wahllokal zur Europawahl in Berlin
      © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
    • 20:34

      CSU will „jünger und cooler“ werden

      Die CSU will als Lehre aus der Europawahl auch einen grundsätzlichen Wechsel in ihren Themen vornehmen. Der CSU-Chef und Ministerpräsident Bayerns, Markus Söder, ermahnte seine Partei nach der Europawahl mit den Worten:

      „Wir müssen insgesamt daran arbeiten, wieder jünger, cooler, offener zu werden. Wir müssen mit den Themen und der Kommunikation so agieren, dass wir nicht von gestern wirken.“

      Die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD haben bei der Europawahl in Deutschland vor allem bei jungen Wählern einen Stimmanteil verloren. Großer Gewinner in dieser Wählergruppe: Die Grünen.

    • 20:32

      Kein Rechtsruck in Spanien: Vox fällt auf 6,5 Prozent, Sozialisten führen

      In Spanien ist der Rechtsruck ausgeblieben. Die rechtspopulistische Vox fiel von 10,3 auf 6,5 Prozent. Die Partida Socialista Obrero Espanol (PSOE) führt aktuellen Hochrechnungen zufolge mit 28,4 Prozent.

    • 20:26

      Angriff auf AfD-Wahlparty in Berlin?

    • 20:26

      Stimmungswechsel in Hamburg

      In der Hansestadt Hamburg wird im kommenden Jahr eine neue Bürgerschaft gewählt. Auch deshalb ist die Europawahl für die Hanseaten ein wichtiger Stimmungstest. Bisher sind knapp die Hälfte aller Stimmen in dem Stadtstaat ausgezählt und auch hier muss die regierende SPD einen Dämpfer verkraften: Laut Hochrechnungen erreichen die Sozialdemokraten in Hamburg bei der Europawahl bisher 21,1 Prozent, die CDU 19,0 Prozent, die Grünen bemerkenswerte 28,7 Prozent, die Linke 6,6 Prozent, die AfD 7,1 Prozent, die FDP 5,7 Prozent und die Satirepartei Die PARTEI 3,5 Prozent.

    • 20:18
      Chef der Brexit-Partei Nigel Farrage
      © REUTERS / HANNAH MCKAY
    • 20:16

      Goodbye, EU! In Großbritannien setzt sich Brexit-Partei durch

      Wie erwartet, ist in Großbritannien die Brexit-Partei von Nigel Farrage stärkste Kraft geworden. Mit 31,6 Prozent blieb sie jedoch deutlich hinter den Prognosen zurück.

    • 20:14
      Wahlplakat der AfD-Partei in Deutschland

      Verstellt „Rechtsruck“ in AfD Wahlchancen? – Historiker sieht Partei stagnieren

      Bei den Wahlen zum Europäischen Parlament werden vor allem EU-skeptischen bis ablehnenden Parteien Stimmengewinne vorhergesagt. Auch die „Alternative für Deutschland (AfD)“ hofft darauf. Die politische Konkurrenz befürchtet es. Der Historiker Hajo Funke sieht dagegen das Wählerpotenzial der AfD ausgeschöpft, was an ihrem Geschichtsbild liege.
      Mehr
    • 20:11

      AfD in Ostdeutschland erfolgreich

      Die Alternative für Deutschland konnte anscheinend vor allem in den ostdeutschen Bundesländern Stimmen gewinnen. Laut Medienberichten  erreichte sie in den jüngsten Hochrechnungen bei der Europawahl in Sachsen 32,6 Prozent, in Thüringen 24,2 Prozent, in Sachsen Anhalt 21,4 Prozent, in Mecklenburg-Vorpommern 18,9 Prozent und in Brandenburg 21,2 Prozent.

    • 20:09

      Frankreich: Le Pen führt

      Nach ersten Hochrechnungen aus Frankreich hat sich bei der EU-Wahl Rassemblement National von Marine Le Pen knapp gegen Emmanuel Macron und seine Partei En Marche durchgesetzt. So führt Rassemblement National derzeit mit 24,0 Prozent, an zweiter Stelle liegt En Marche mit 22,5 Prozent. In Frankreich schlossen die Wahllokale um 20 Uhr.

      Unterstützer der Rassemblement National von Marine Le Pen
      © REUTERS / PASCAL ROSSIGNOL
    • 20:09

      Die neueste Hochrechnung für Deutschland

      Hier die neueste Hochrechnung für die Europawahl in Deutschland (Quelle: ARD):

      Union: 28,8 %

      SPD: 15,5 %

      Grüne: 20,6 %

      Die Linke: 5,4 %

      AfD: 10,8%

      FDP: 5,4%

      Freie Wähler: 2,2 %

      Die Piraten: 0,8 %

      Die Tierschutzpartei: 1,6 %

      Die PARTEI: 2,4 %

    • 20:07

      Wackelt Nahels? SPD-Chefin ruft zur Einigkeit auf

      Die SPD-Bundesvorsitzende Andrea Nahles hat nach dem schlechten Abschneiden der Sozialdemokraten bei Europawahl und Bürgerschaftswahl in Bremen zur Einigkeit aufgerufen. Im Berliner Willy-Brandt-Haus erklärte sie:

      „Wenn wir jetzt zusammenstehen, dann wird der Bundesparteitag eine gute Basis für erfolgreiche Wahlen in 2020 und darauf aufbauend auch bei der Bundestagswahl 2021 sein."

      Medien spekulieren aktuell über einen möglichen Putsch innerhalb der SPD gegen die Parteichefin. Am Montag will der Parteivorstand besprechen, welche Schlussfolgerungen aus den Wahlergebnissen zu ziehen sind. Intern wurde bereits vermutet, der ehemalige Parteichef Martin Schulz könne erneut nach dem Spitzenamt streben.

      SPD-Bundesvorsitzende Andrea Nahles
      © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
    • 20:03

      Hohe Wahlbeteiligung quer durch die EU

      In Dänemark wird mit 63,2 Prozent eine Rekord-Wahlbeteiligung verzeichnet. Doch auch in anderen EU-Ländern sind 2019 mehr Menschen wählen gegangen als vor fünf Jahren. So waren es in Frankreich mit 52 Prozent Wahlbeteiligung zehn Prozent mehr als 2014, in Litauen 53,4 Prozent gegenüber 47,3 Prozent. Nur in wenigen EU-Ländern sind 2019 weniger Menschen zur Wahl gegangen als 2014.

    • 19:50

      Favorit in Brandenburg: Die AfD

      Bei einem Blick in die einzelnen Bundesländer fällt auf: Laut Prognose ist die AfD bei der Europawahl in Brandenburg stärkste Kraft. Nach Auszählung von rund drei Vierteln der Stimmen kommt sie nach offiziellen Angaben auf 21,2 Prozent. Platz zwei belegt die CDU mit 18,0 Prozent vor der SPD mit 17,1 Prozent und den Linken mit 12,2 Prozent. Die Grünen vereinen in Brandenburg 11,4 Prozent der Stimmen auf sich, die FDP erreicht bisher 4,3 Prozent. Die Europawahl gilt auch als Stimmungstest für die kommenden Landtagswahlen in Brandenburg: Das Bundesland wählt am 1. September ein neues Landesparlament.

    • 19:46

      Grüne auch im Ländle erfolgreich

      Die Grünen sind laut Prognose in den größten Städten Baden-Württembergs als Sieger aus der Kommunalwahl hervorgegangen. Sowohl in Stuttgart als auch in Mannheim und Karlsruhe konnten die Grünen zulegen. Im Gemeinderat von Stuttgart wurden sie laut Medienreichten mit 29,5 Prozent erstmals stärkste Kraft. Die CDU liegt demnach in der Landeshauptstadt bei 18 Prozent, die SPD bei zwölf Prozent. Auch in Mannheim und Karlsruhe liegen die Grünen laut einer SWR-Umfrage unter insgesamt 10.000 Wählern als stärkste Kraft vorn. Bei den Kommunalwahlen in Baden-Württemberg konnten insgesamt 8,7 Millionen Wahlberechtigte ihre Stimme abgeben.

      Spitzenkandidat der Grünen zur Europawahl Sven Giegold in Berlin
      © AFP 2019 / TOBIAS SCHWARZ
    • 19:39

      “Klatschende Ohrfeige für die GroKo!” - Sahra Wagenknecht (Linke) zur Europawahl

      Sahra Wagenknecht in einer Pressemitteilung am Wahlabend:

      „Massive Verluste für die CDU und vor allem für die SPD! Wenn die Europawahl auch ein Stimmungstest für die politische Lage bei uns hier in Deutschland ist, dann kann man klar sagen: Die Bevölkerung hat der Großen Koalition der Aufrüstung und wachsender Ungleichheit erneut eine eindeutige Absage erteilt. Man kann wirklich nur hoffen, dass spätestens dieses Ergebnis ein Weckruf für die SPD ist, die GroKo-Kungelei zu beenden und endlich einmal wieder Leute an die Spitze zu holen, die noch wissen, was sozialdemokratische Politik ist. Wohin der Schulz-Scholz-Nahles…-Zug führt, sollte doch spätestens nach dieser Wahl jedem klar geworden sein. Allerdings muss sich auch DIE LINKE fragen, warum sie - trotz des dramatischen Absturzes der SPD! - noch weniger Menschen als vor 5 Jahren als glaubwürdige Kraft und wählbare soziale Alternative wahrnehmen. Wir brauchen eine ehrliche Diskussion über unsere politische Strategie.”

    • 19:38

      Deutschlands Jugend kehrt Regierungsparteien den Rücken

    • 19:32

      FDP-Ergebnis verhalten, Liberale in Europa könnten aber drittstärkste Fraktion werden

      Angesichts der 5,4 Prozent für die FDP zeigt sich Parteichef Christian Lindner selbstkritisch. „Wir müssen schauen, was können wir ändern am Profil der FDP, um unser Potenzial auch ausschöpfen zu können", so Lindner. Seine Parteikollegin Maria-Agnes Strack-Zimmermann verweist darauf, dass die Liberalen im Europaparlament drittstärkste Kraft werden könnten.

    • 19:31

      Neue Zahlen!

      Hier die Zahlen der jüngsten Hochrechnung (Quelle: ARD):

      Union: 28,6 %

      SPD: 15,3 %

      Grüne: 20,9 %

      Die Linke: 5,4 %

      AfD: 10,8 %

      FDP: 5,4 %

      Freie Wähler: 2,2 %

      Die Piraten: 0,6 %

      Die Tierschutzpartei 1,5 %

      Die PARTEI: 2,3 %

    • 19:27

      Die Linke auf Ursachenforschung…

    • 19:26

      Sieg für Orban in Ungarn?

      Die Fidesz-Partei von Ministerpräsident Viktor Orban ist der ersten Prognose zufolge mit Abstand stärkste Kraft bei der Europawahl in Ungarn geworden. Sie kommt auf rund 56 Prozent der Stimmen. Das geht aus der Umfrage des Instituts Nezopont hervor.

      Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban mit seiner Frau im Wahllokal
      © REUTERS / BERNADETT SZABO
    • 19:24

      Einschätzung von Willy Wimmer zum EU-Wahlergebnis

      Merkel sollte dem Beispiel der britischen Amtskollegin folgen.

      Eines ist gewiss: Das war eine Riesenohrfeige für das Trio infernale, das aus Frau Dr. Merkel, Frau Nahles und Frau Kramp-Karrenbauer besteht. Frau Dr. Merkel schrottet Deutschland und eine ehemals stolze Partei, die für Deutschland Großes geleistet hatte.

      Diese Zeiten sind durch Frau Dr. Merkel beendet worden. Sie sollte dem ehrenwerten Beispiel der britischen Premierministerin Theresa May folgen, sofort zurücktreten und in Anbetracht des desaströsen Wahlergebnisses baldige Neuwahlen ausschreiben. Die Grünen als die„ deutsche Kriegspartei“ dürfen genau so wenig wie abgewirtschaftete Großkoalitionäre Deutschlands Weg in die Zukunft bestimmen.

      Angela Merkel bekommt eine Quietscheente beim Besuch des Biotechnologie-Unternehmens Centogene in Rostock als Geschenk
      © REUTERS / Michele Tantussi
    • 19:23

      Ein „kleiner“ Gewinner – Die PARTEI (2,5 %)

    • 19:23

      Ein Blick nach Rheinland-Pfalz: Kommunalwahlen

    • 19:20

      Kopf-an-Kopf-Rennen in Frankreich

      Der französische Präsident Emmanuel Macron mit seiner Partei En Marche und Marine Le Pen mit dem Rassemblement National liefern sich bei der Europawahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Derzeit scheint das rechte Lager um Le Pen die Nase vorn zu haben. Die Wahllokale haben noch bis 20 Uhr geöffnet.

      Wahllokal in Frankreich
      © REUTERS / PASCAL ROSSIGNOL
    • 19:18

      Auch Scholz (SPD) will nun auf Klimaschutz setzen

      Der SPD-Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz räumt in der ARD eine Niederlage ein. Mit Blick auf das gute Abschneiden der Grünen kündigt er für seine Partei ebenfalls eine deutlichere Linie im Klimaschutz an:

      „Das ist für die SPD ein schlechtes Wahlergebnis. Gegenwärtig ist überall in Europa di Parteienlandschaft in Bewegung, auch bei uns. Eines ist ganz klar: Beim Thema Klimaschutz müssen wir reale Ergebnisse erreichen. Die Grünen haben ein gutes Ergebnis erzielt. Wir hätten uns gewünscht, besser abzuschneiden. Das gute an der jetzigen Situation ist, dass wir wissen, wie schwer sie ist.“

      Beim Thema Klimawandel will die SPD laut Scholz keine Kompromisse mehr machen. Nach personellen Konsequenzen dürfe man jetzt aber nicht rufen, dieser Fehler sei bereits in der Vergangenheit gemacht worden.

      SPD-Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz
      © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
    • 19:13

      Kopfrechnen…

    • 19:12
      Spitzenkandidatin der SPD zur Europawahl, Katarina Barley (l.) und SPD-Chefin Andrea Nahles
      © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
    • 19:10

      Applaus für Barley

      Trotz herber Wahlniederlage erntet die Spitzenkandidatin der SPD zur Europawahl, Katarina Barley, im Berliner Willy-Brandt-Haus großen Applaus von den Genossen. Sie selbst gibt sich enttäuscht, aber kämpferisch:

      „Ich hab echt alles gegeben, mehr ging nicht. Ich bin zutiefst stolz, Mitglied dieser Partei zu sein. Ich werde in Zukunft meine Kraft für ein starkes Europa einzusetzen.“

      Ihr Amt als Bundesjustizministerin wolle sie noch heute in einem Brief an die Bundeskanzlerin zur Verfügung stellen. Barley wird ab sofort Abgeordnete im Europaparlament sein. Die SPD verliert laut jüngster Hochrechnung im Vergleich zur Europawahl 2014 rund 12,1 Prozent und erreicht nun vorläufig 15,2 Prozent.

    • 19:02

      Konservative in Griechenland siegessicher

      Die konservative griechische Partei Nea Dimokratia liegt bei den Europawahlen in Griechenland laut ersten Prognosen vorne. Die Partei hat laut Medienberichten rund 32 Prozent der Stimmen erzielt. Der amtierende Ministerpräsident Alexis Tispras erlitt erstmals seit 2014 eine Wahlniederlage: Seine linke Partei Syriza landete auf dem zweiten Platz und kommt der Prognose nach auf 27 Prozent. Um den dritten Platz kämpfen laut Prognose die rechte Partei Goldene Morgenröte und die sozialistische KINAL. Beide liegen bei rund 7 Prozent der Stimmen.

    • 19:00

      Die jüngste Hochrechnung

      Die aktuelle Hochrechnung zeigt laut ARD nur noch kleine Veränderungen:

      Union: 27,9 %

      SPD: 15,2 %

      Grüne: 21,1 %

      Linke: 5,6 %

      AfD: 10,6 %

      FDP: 5,6 %

      Freie Wähler: 2,2 %

      Die Piraten 0,7 %

      Die PARTEI: 2,5 %

    • 18:56

      Gauland (AfD) erklärt Wahlergebnis

      Der Partei- und Fraktionschef der AfD, Alexander Gauland, gibt sich in der ARD zufrieden:

      “Alles was zweistellig ist, ist sehr gut. Wir hatten eine Reihe von Entscheidungen gegen uns, wie die Strache-Geschichte in Österreich, wo uns die deutschen Parteien mit in die Verantwortung nehmen wollten. All das wirkt sich natürlich aus. Dafür ist es ein sehr gutes Ergebnis.“

      Die AfD erlangt in der jüngsten Hochrechnung für die Europawahl in Deutschland 10,4 Prozent, das sind 3,3 Prozent mehr als bei der Wahl im Jahr 2014.

      Auf dem Wahlplakat - Spitzenkandidat der Partei zur Europawahl, Jörg Meuthen
      © REUTERS / RALPH ORLOWSKI
    • 18:53

      EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber freut sich über hohe Wahlbeteiligung

      Der EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber freute sich bei seiner Ansprache im Konrad-Adenauer-Haus über die hohe Wahlbeteiligung und das Abschneiden der Christdemokraten. „Die schönste Nachricht heute ist: Die europäische Demokratie lebt!“

      Raktion der CDU-Unterstützer auf den ersten Hochrechnungen
      © REUTERS / HANNIBAL HANSCHKE
    • 18:52

      Bremer SPD enttäuscht

      Nach 70 Jahren könnte die SPD nicht mehr die Regierung in der Hansestadt Bremen anführen. Bei der heutigen Bürgerschaftswahl liegen die Sozialdemokraten laut Prognose bei 24,5 Prozent, die CDU bei 25,5 Prozent. Der bisherige Bürgermeister Bremens, Carsten Sieling (SPD), wagt in der ARD einen Erklärungsversuch:

      „Die Zahlen sind nicht so, wie ich sie mir erwünscht habe. Wir kommen aus einer sehr schweren Zeit in Bremen. Wir haben den Menschen einiges zumuten müssen. Wahlkämpfe für die SPD finden in einer sehr schwierigen Umgebung statt. Da es keinen Gott gibt, der Regierungsaufträge verteilt, müssen jetzt Gespräche geführt werden.“

    • 18:52
      Reaktion der SPD-Unterstützer auf den ersten Hochrechnungen
      © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
    • 18:49

      SPD tief enttäuscht

      Die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles erklärt im Berliner Willy-Brandt-Haus:

      „Die Ergebnisse der SPD sind enttäuschend. Trotz aller Anstrengungen ist es uns nicht gelungen, das Ruder herumzureißen. Ich sage in Richtung Grüne: Glückwunsch! Ich sage in Richtung SPD: Kopf hoch!“

      Nun wolle man handeln, vor allem beim Thema Klimaschutz. Nahles dankt der Spitzenkandidatin Katarina Barley, die einen großartigen Wahlkampf geführt habe.

    • 18:49

      Auch bei den Erstwählern Grüne deutlich vorn

       Mit 36 Prozent punkten die Grünen auch bei den Erstwählern. Auffällig ist außerdem, wie stark die Satire-Partei Die PARTEI bei den ganz Jungen abschneidet.

    • 18:49
      Reaktion der SPD-Unterstützer auf den ersten Hochrechnungen
      © REUTERS / FABRIZIO BENSCH
    • 18:39

      AfD freut sich über Verluste der SPD

    • 18:39

      CDU gibt sich siegessicher

      Die Vorsitzende der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer, erklärt im Berliner Konrad-Adenauer-Haus:

      „Der Dank geht nicht nur an unseren Spitzenkandidaten Manfred Weber, sondern auch an die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. An alle, die für unseren politischen Ziele gekämpft haben. Wenn sich bestätigt, dass die EVP die stärkste Kraft in Europa wird, dann gibt es auch den Anspruch, dass Manfred Weber EU-Kommissionspräsident wird.“

      Die CDU als Regierungspartei werde die Bundesregierung darin unterstützen, dass diese wiederum Weber in Brüssel unterstütze.

    • 18:38

      Zu wenig an die junge Generation gedacht?

      Ernüchtert stellen Politiker der Großen Koalition fest, dass sie sich wohl zu wenig um die Anliegen der jungen Generation gekümmert haben.  Während die Grünen gerade bei den Unter-30-Jaehrigen gepunktet haben, konnten die Union und die SPD die Jungen nicht überzeugen.

    • 18:34

      Bei den jungen Wählern Grüne am beliebtesten

    • 18:32

      Die Partei feiert 2,6 Prozent

      Auch die Satire-Partei Die PARTEI um Martin Sonneborn lässt  angesichts der 2,6 Prozent, die sie nach ersten Prognosen erreicht hat, die Korken knallen.

    • 18:32
      Pulse of Europe-Aktion in Berlin

      „Wer nicht wählt, darf später auch nicht motzen!“ – Abgeordnete mobilisieren last minute

      Kurz vor Schließung der Wahllokale versuchen die Parteien, die Bürger an die Wahlurnen zu locken. Mal mit Humor, mal mit der Aufforderung, europäische Werte hochzuhalten und Rassismus Einhalt zu gebieten.
      Mehr
    • 18:31

      CDU gibt Fehler zu

      Paul Ziemiak, CDU-Generalsekretär der CDU gegenüber der ARD:

      „Wir brauchen nicht drum herum zu reden, das ist ein Ergebnis, das weit unter unseren Erwartungen liegt. Aber wir sind die mit Abstand stärkste Kraft in Deutschland. Auch in Bremen ist die SPD als Regierungspartei abgewählt.“ Jetzt gehe es darum, die Themen der Partei noch besser zu platzieren. Das sei bisher, zum Beispiel beim Klimaschutz, laut Ziemiak nicht so gut gelungen. Die Union erreicht laut erster Prognose rund 27,9 Prozent.

    • 18:28

      Linke mit leichten Verlusten

      Katja Kipping, Parteichefin der Linke, erklärt in der ARD:

      „Die GroKo ist nur noch eine MiKro.“

      Die Partei Die Linke hat laut erster Prognose rund 5,5 Prozent erreicht. Das ist ein Minus von 1,9 Prozent im Vergleich zur Europawahl 2014.

    • 18:25

      Grüne im Höhenflug

      Ska Keller, Spitzenkandidatin der Grünen für die Europawahl:

      „Das Thema Klimaschutz hat viele Menschen im Wahlkampf umgetrieben. Dafür werden wir auch weiterhin im Europaparlament streiten. Auch, dass die Demokratie in Europa gestärkt wird.“

      Festlegen will sich Keller noch nicht, welchen Spitzenkandidaten auf das Amt des EU-Kommissionspräsidenten ihre Grünen unterstützen wollen. Dafür müsse es erst noch weitere Gespräche geben. Die Grünen haben laut erster Hochrechnung 11,1 Prozent zugelegt und kommen nun vorerst auf 21,8 Prozent.

    • 18:24

      Deutsche Sozialdemokraten mit deutlichen Verlusten, österreichische SPÖ hingegen stabil

      Große Enttäuschung bei der SPD nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen. Mit gerade einmal 15,5 Prozent muss sie eine herbe Niederlage (-11,7) verzeichnen.

      Im benachbarten Österreich kann die SPÖ ihre Position mit 23,5 Prozent halten und verzeichnet nur einen leichten Rückgang von -0,6 Prozent.

    • 18:24

      Die erste Hochrechnung!

      Die neuesten Zahlen (Quelle ARD):

      Union: 27,9%

      SPD 15,6 %

      Grüne 21,8 %

      Linke 5,5 %

      AfD 10,5 %

      FDP 5,5 %

      Freie Wähler 2,2 %

      Die PARTEI 2,6 %

    • 18:15

      AfD feiert…

      Der AfD-Chef und Spitzenkandidat der Partei zur Europawahl, Jörg Meuthen erklärt in Berlin:

      „Wir gehen nach Brüssel, um die EU auf ihre Kernaufgaben zu reduzieren. Wir wollen diese Europäische Union endlich wieder in den Dienst der Bürger stellen.“

      Nun wolle seine Partei in den nächsten fünf Jahren eine gute Arbeit abliefern. Meuthen glaubt, dass die Prognose der AfD, 10,5 Prozent, in den nächsten Stunden noch steigen könnte.

    • 18:12

      Die AfD freut sich über ihr Abschneiden bei der EU-Wahl

      Fraktionschefin Alice Weidel bezeichnet die 11,5 Prozent aus der ersten Hochrechnung als großen Erfolg.

    • 18:11

      EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) zur EU-Wahl 2019

      Er erklärt in der ARD: „Die Rechtspopulisten werden Europa nicht bestimmen und schon gar nicht zerstören“. Oettinger gibt zu, dass seiner Partei nicht gelungen sei, das Thema Umweltschutz besser herauszustellen. Deshalb hätten seiner Meinung nach auch die Grünen so gut abgeschnitten.

    • 18:09

      Wahlbeteiligung bei der EU-Wahl in Deutschland

      Mit 59 Prozent ist die Wahlbeteiligung bei der EU-Wahl in Deutschland höher ausgefallen als 2014. Damals betrug sie 48,1 Prozent.

      Die größten Zugewinne können die Grünen verzeichnen, die Sozialdemokraten müssen dagegen deutliche Verluste einstecken.

    • 18:07

      Erfolg für die Grünen, Niederlage für SPD und Union

    • 18:04

      Regierungswechsel in Bremen?

      Nach mehr als 70 Jahren als führende Kraft in Bremen hat die SPD ihren Rang als stärkste Partei eingebüßt. Laut erster Prognose von infratest dimap gingen mit 25,5 Prozent die meisten Stimmen bei der Bürgerschaftswahl an die CDU. Die SPD landet knapp dahinter auf dem zweiten Platz mit 24,5 Prozent. Die Grünen kommen auf 18 Prozent. An die Linkspartei gehen 12 Prozent der Wählerstimmen, an die FDP gehen sechs Prozent. Die AfD kommt auf sieben Prozent.

    • 18:02

      Die Prognose!

      Hier die ersten Zahlen:

      CDU - 28,0

      SPD - 15,5

      Grüne - 22,0

      Die Linke - 5,5

      AfD - 10,5

      FDP - 5,5

      Freie Wähler - 2,1

      Die Partei - 2,6

    • 18:00

      Grüne hoffen auf deutlich zweistelliges Ergebnis

    • 17:55

      Wird die SPD heute eine Niederlage erleben?

    • 17:51
      Wahllokal während der Europawahl in Berlin

      Europawahl: Erste Zahlen zu Wahlbeteiligung in Deutschland bekannt gegeben

      Bei der Europawahl in Deutschland zeichnet sich ein größeres Interesse ab als vor fünf Jahren, berichtet die dpa.
      Mehr
    • 17:50

      Großes Interesse!

      Laut ARD ist das Interesse an der Europawahl in Deutschland deutlich höher, als noch vor fünf Jahren. Demnach hätten 69 Prozent der Befragten angegeben, in diesem Jahr ein starkes Interesse an den Wahlen zu haben, nur 31 Prozent gaben an, weniger interessiert zu sein. Im Jahr 2014 sah das noch anders aus: Damals gaben 48 Prozent an, großes Interesse zu haben, die Mehrheit von 52 Prozent gab ein Desinteresse an der Europawahl an.

    • 17:43

      Auch in Bremen wird gewählt: Bürgerschaftswahl und Europawahl

      In Deutschlands kleinstem Stadtstaat wird nicht nur für Europa abgestimmt, sondern es entscheidet sich auch, wir die Hansestadt künftig regieren wird. Seit 70 Jahren war das bisher die SPD, doch sie könnte nun ihre Mehrheit verlieren. Bei der Bürgerschaftswahl hat sich am Sonntagnachmittag eine deutlich höhere Wahlbeteiligung abgezeichnet als vor vier Jahren. Insgesamt sind etwa 482.000 Bürger im Land Bremen aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Der Ausgang der Wahl wird mit Spannung erwartet.

    • 17:42
    • 17:41

      Verfolgen sich Nachrichten zur EU-Wahl in Live-Ticker von Sputnik!

    • 17:33

      Probleme bei Wahlgang: Auslands-Rumänen stehen Schlange

      Anscheinend gibt es große Probleme für Rumänen, die im EU-Ausland wählen wollen. In Berlin, Nürnberg und Köln stehen hunderte in Deutschland lebende Rumänen an, um ihr Kreuz für die Europawahl zu machen. Vergeblich, die Behörden sind überfordert. Ein ähnliches Bild in rumänischen Wahllokalen in Hamburg, Augsburg, Madrid, Rom und London. Tausende Rumänen werden nicht mehr abstimmen können.

    • 17:31

      Wann gibt es die ersten Ergebnisse?

      Erste Schätzungen aus Deutschland werden um 18 Uhr erwartet, wenn die Wahllokale hierzulande schließen. Ein EU-weites erstes Stimmungsbild wird dann um ca. 20 Uhr feststehen. Während die Niederlande oder England bereits am Donnerstag gewählt haben, sind die Wahllokale in Italien am heutigen Sonntag noch bis 23 Uhr geöffnet. Erst dann dürften dort amtliche Ergebnisse bekanntgegeben werden.

    • 17:28
      Österreichs Kanzler Sebastien Kurz am 21. Mai

      Eine Woche nach „Strache-Affäre”: ÖVP in Österreich laut Trendprognose klarer Sieger bei Europawahl

      Es scheint, dass die Affäre um das „Ibiza-Video”, das den Vizekanzler Heinz-Christian Strache zu Fall gebracht hat, der regierenden ÖVP keinen großen Schaden anrichten konnte. Laut Trendprognosen ist die Partei um Bundeskanzler Sebastian Kurz klarer Sieger bei der Europawahl.
      Mehr
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    Richtungskampf in Brüssel: Die Europawahl 2019 – Der Sputnik Liveticker
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    Ergebnisse, Brüssel, EU-Wahlen 2019, Europawahl
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