07:10 23 Januar 2020
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    Die Abgeordneten der serbischen Oppositionsparteien werden die am heutigen Montag anstehende Parlamentsdebatte zum Kosovo boykottieren. Das kündigten Vertreter der Parteien um den Bund für Serbien (SZS) bei einer Pressekonferenz am Montag im Parlament in Belgrad an.

    Medienberichten zufolge soll Präsident Aleksandar Vucic im Parlament die aktuelle Situation um den Kosovo präsentieren, allerdings nicht etwaige Lösungsvorschläge. Die Debatte sei eine „Farce“ und „Reality Show“, deswegen dürften 30 bis 40 der 250 Abgeordneten bei der Parlamentsdebatte am Montag fehlen.

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    Die kürzlich gegründete Partei der Freiheit und Gerechtigkeit (SSP), Mitglied des Bundes für Serbien, hatte am Samstag ihren Entwurf einer „Deklaration zur Versöhnung des serbischen und albanischen Volkes“ präsentiert. Zu der für Belgrad strittigen Status-Frage hatte sich die Partei jedoch nicht geäußert. Nach Ansicht der Regierungsgegner werde die Kosovo-Frage sowohl in Belgrad als auch in Prishtina zu „innenpolitischen Zwecken“ genutzt. Der EU-initiierte Normalisierungsdialog zwischen Belgrad und Prishtina liege unterdessen seit Monaten auf Eis.

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    Tags:
    Oppositionspartei, Regierung, Aleksandar Vučić, Kosovo, Serbien