18:35 23 November 2020
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    Knapp eine Woche nach dem Amtsantritt hat der neue ukrainische Präsident Wladimir Selenski erstmals die Stellungen der ukrainischen Armee in der Ostukraine besucht.

    „Die nächste Stellung des Gegners liegt in einer Entfernung von 400 Metern“, teilte Selenskis Pressestelle am Dienstag mit. Der Präsident informierte sich bei den Soldaten über deren Lebensumstände und verordnete, die Versorgung zu verbessern.

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    „Die Bedingungen für die Militärs, die die Ukraine verteidigen, müssen normal sein“, sagte der 41-Jährige, der nach seiner Wahl mehrfach angekündigt hatte, den Krieg im Donbass so schnell wie möglich beenden zu wollen.

    Laut Viktor Medwedschuk von der Partei „Oppositionelle Plattform – für das Leben“ hoffen mehr als 80 Prozent aller Ukrainer auf Frieden im Donbass. Dies würden sie von dem neuen Präsidenten erwarten.

    Im Osten der Ukraine schwelt seit mehr als vier Jahren ein militärischer Konflikt, der laut UN-Angaben bereits mehr als 10.000 Menschen das Leben gekostet hat. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den Staatsstreich in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

    Deutschland und Frankreich sind neben Russland und der Ukraine Mitglieder des so genannten Normandie-Quartetts, das sich seit 2014 um die Beilegung des Konfliktes bemüht. Die in den Minsker Vereinbarungen festgelegte neutrale Zone im Donbass trennt die ukrainischen Streitkräfte von den Volksmilizen der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk.

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    Tags:
    Wahl, Frankreich, Deutschland, Russland, Lugansk, Donezk, UN, Stellungen, Front, Ostukraine, Wladimir Selenski, Ukraine