03:24 10 Juli 2020
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    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel soll zu der Schlussfolgerung gekommen sein, dass ihre Nachfolgerin auf dem Posten der CDU-Vorsitzenden, Annegret Kramp-Karrenbauer, der Spitzenposition des Landes nicht gewachsen ist. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Verweis auf zwei Beamte, die mit der Angelegenheit vertraut sind.

    In den letzten Monaten habe AKK in Meinungsumfragen geschwächelt; zudem habe sie die Partei mit dem gescheiterten Versuch verärgert, den Rücktritt von Merkel zu beschleunigen. Schließlich habe die Union bei der Europawahl am vergangenen  Sonntag historisch schlecht abgeschnitten.

    Infolgedessen sei die Kanzlerin entschlossener denn je geworden, bis zum Ende ihrer Amtszeit im Jahr 2021 an der Macht zu bleiben, sagten die Beamten. Außerdem habe Merkel beschlossen, ihr politisches Kapital nicht mehr für AKK auszugeben.

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    Bei der jüngsten ARD-Umfrage vom 2. Mai war die Zustimmungsquote für Kramp-Karrenbauer im Vergleich zum Vormonat um drei Prozentpunkte auf 36 Prozent zurückgegangen. Das ist der niedrigste Stand seit ihrer Parteiführung und fast 20 Punkte hinter Merkel. Mit der Arbeit der Bundeskanzlerin waren 55 Prozent sehr zufrieden beziehungsweise zufrieden.

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    Tags:
    Bundeskanzlerin, Bundeskanzler, Parteivorsitz, Nachfolger, Enttäuschung, Annegret Kramp-Karrenbauer, Angela Merkel, CDU, Deutschland