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    Bundeswehr-Soldaten und US-Ausbilder prüfen einen Maschinengewehr

    Deutsche Regierung will Bundeswehrmandat für Einsatz in Nahost verlängern – „Spiegel“

    © Foto: DoD/ U.S. Army/ Spc. Tristan Bolden
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    Im Hintergrund des Treffens von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas mit dem US-Außenamtschef Mike Pompeo zieht die deutsche Regierung offenbar die Option in Betracht, das Bundeswehrmandat in Jordanien zu verlängern. Darüber berichtet der „Spiegel“ am Donnerstag.

    Dem „Spiegel“ zufolge steht diese Möglichkeit im Zusammenhang mit der Forderung Washingtons an Berlin, eine eventuelle Schutzzone in Syrien militärisch zu unterstützen.

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    Bei der Schutzzone handelt es sich um ein Gebiet, wo die arabisch-kurdischen Demokratischen Kräfte Syriens (DKS), die an der Seite der US-Koalition kämpfen, von der Türkei sowie von der syrischen Regierung Assads abgeschirmt werden könnten.

    Die vorherige Verlängerung des Bundeswehrmandats betraf Einsätze in Syrien und im Irak. Sie trat im Oktober 2018 in Kraft und soll bis zum 31. Oktober 2019 gelten.

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    Im Rahmen der Unterstützung der Anti-IS-Koalition befassen sich die Streitkräfte der Bundeswehr unter anderem mit Aufklärung und Luftbetankung. Sollte das Mandat weiter verlängert werden, müssten sie auch zur Sicherung der Schutzzone beitragen.

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