14:03 29 September 2020
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    Mitten im Handelsstreit mit China setzen die USA vermehrt auf Verstärkung ihrer Flottenpatrouillen in der Straße von Taiwan. Erst vergangene Woche haben zwei amerikanische Kriegsschiffe die Meerenge passiert. Wie der Sprecher des chinesischen Verteidigungsministeriums, Wu Qian, am Donnerstag erklärte, spielt Washington mit dem Feuer.

    Die Siebte Flotte der US-Navy teilte am 23. Mai mit, dass der Zerstörer Preble und der Öltanker Walter S. Diehl die Straße von Taiwan durchquert hätten. Dies verdeutliche das Bekenntnis der USA zu einem freien und offenen Indopazifik, hieß es.

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    Außerdem soll sich der US-Sicherheitsberater John Bolton mit dem Generalsekretär des taiwanesischen Nationalen Sicherheitsrates, David Lee, getroffen haben.

    Die USA versuchen vergeblich, China mit den Händen seiner eigenen Bürger zu unterdrücken, aber all dies seien nur unrealistische Träume, äußerte Qian auf einer Pressekonferenz. „Diese US-Aktionen sind ein Spiel mit dem Feuer, sie untergraben ernsthaft die weitere Entwicklung der chinesisch-amerikanischen Beziehungen sowie den Frieden und die Stabilität in der Region”, betonte der Ministeriumssprecher.

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    Taiwan sei ein Teil und eine innere Angelegenheit Chinas und betreffe die vitalen Interessen und nationalen Gefühle des chinesischen Volkes.

    Taiwan ist de facto ein eigenständiger Staat, jedoch de jure eine Provinz der Volksrepublik China. Die Teilung erfolgte 1949. Nach dem Ende des Bürgerkriegs hatten die Kommunisten auf dem Festland die Chinesische Volksrepublik mit der Hauptstadt Peking gegründet. Die Kuomintang-Anhänger, die den Krieg verloren hatten, waren auf die Insel geflüchtet und hatten dort die Republik China ausgerufen. In der Hauptstadt Taipeh erkennt man das Prinzip des „einheitlichen und untrennbaren Chinas“ nicht an und strebt nach Unabhängigkeit von der Chinesischen Volksrepublik.

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    Tags:
    Kritik, Verteidigungsministerium Chinas, US-Navy, Taiwanstraße, USA, China