00:11 26 Februar 2020
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    Die russische Botschaft in London hat den britischen Behörden vorgeworfen, ihre einheimischen Medien in die aktive Verbreitung von Falschmeldungen zu den angeblichen Luftschlägen der russischen Streitkräfte gegen zivile Objekte in der syrischen Provinz Idlib einzubeziehen. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Botschaft hervor.

    Die russische Seite wies die Berichte der britischen Zeitungen „The Guardian“ und „Financial Times“ zurück, die behauptet hatten, die russische Luftwaffe fliege angeblich Luftangriffe auf Krankenhäuser, Schulen und andere Objekte der zivilen Infrastruktur in Idlib. Diese Informationen würden nicht der Realität entsprechen, heißt es in der Pressemitteilung, die am Donnerstag auf der Webseite der Botschaft veröffentlicht wurde.

    „Das Erreichen der rein eigensüchtigen Ziele dank der Verbreitung von Fakenews-Geschichten unter Einbeziehung der Zivilbevölkerung Syriens ist zu einer traditionellen ‚Erfolgsformel‘ der westlichen Kollegen geworden“, heißt es weiter in der Mitteilung.

    Es sei zu bedauern, dass britische Journalisten, die den offensichtlichen Spekulationen zu diesem Thema „blind vertrauen“ würden, so leicht in diese Desinformationskampagne hineingezogen würden.

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    „All das verschärft nur künstlich die Lage in Syrien, fördert nicht die strategische Sicherheit im Lande und gefährdet, wie es die britischen Journalisten mit Recht betont haben, den ‚ohnehin zerbrechlichen Frieden‘“.

    Die Luftschläge der syrischen Armee sowie der russischen Luftwaffe würden „ausschließlich gegen die mit nachrichtendienstlichen Informationen bestätigten Objekte der Terroristen“ geführt und würden einen „eingeschränkten“ Charakter haben.

    Dabei halte die russische Seite nach wie vor die russisch-türkischen Vereinbarungen zu Idlib ein, betonten die russischen Diplomaten.

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    Tags:
    Luftangriffe, Luftschläge, Zivilbevölkerung, Zivilisten, Russische Luftwaffe, Idlib, Syrien, Russische Botschaft in London, Großbritannien, Russland