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09:48 23 Oktober 2019
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    Kosovo erklärt russischen UN-Mitarbeiter zu Persona non grata – Uno reagiert

    © AFP 2019 / LUDOVIC MARIN
    Politik
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    Der stellvertretende Sprecher des UN-Generalsekretärs Farhan Haq hat die Erklärung des russischen Mitarbeiters der Uno-Mission in Kosovo; Michail Krasnoschtschjokow, zu einer unerwünschten Person durch die kosovarischen Behörden kommentiert.

    „Der Begriff ‚Persona non grata‘ ist auf die Uno-Mitarbeiter nicht anwendbar“, sagte Haq.

    Der Begriff sei in Bezug auf Diplomaten anwendbar, die von einem Staat in einem anderen im Kontext ihrer bilateralen Beziehungen akkreditiert worden seien.

    „Die Uno ist kein Staat, und ihr Personal ist nicht in den Staaten akkreditiert, in denen sie ihren Dienst unter der Leitung des Generalsekretärs leisten“, resümierte Haq.

    Zuvor hatte das sogenannte „Außenministerium“ der teilweise anerkannten Republik Kosovo den russischen Mitarbeiter der UN-Mission Michail Krasnoschtschjokow zu einer unerwünschten Person erklärt.

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    Das russische Außenministerium stufte diesen Schritt der kosovarischen Behörden als einen unverhohlenen Kurs auf die Verschärfung der zwischenethnischen Beziehungen ein.

    Am Dienstag war Krasnoschtschjokow trotz seiner diplomatischen Immunität bei einem Einsatz der albanischen Spezialkräfte in den serbischen Gemeinden im Nordkosovo festgenommen und brutal zusammengeschlagen worden.

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