07:27 25 Oktober 2020
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    Die illegalen Migranten, die in einem provisorischen Aufnahmezentrum in der Stadt El Paso (Texas) an der Grenze zu Mexiko untergebracht sind, können bald in Aufruhr geraten. Das ergab eine Studie des US-Ministeriums für innere Sicherheit, berichtet „The New York Post“.

    Wie die Zeitung vermutet, könnten die schlechten Wohnverhältnisse im Aufnahmezentrum eine Revolte verursachen. In der Unterkunftsanlage mit 125 Plätzen sollen sich zurzeit 900 Personen aufhalten. So habe die Expertengruppe in einem für zwölf Personen ausgelegten Zimmer insgesamt 76 Flüchtlinge gezählt. „Die Leitung des Grenzdienstes fürchtet, dass die zunehmende Unzufriedenheit zu Gewalt führen kann“, heißt es in der Studie.

    Laut einem Bericht vom 25. März soll erneut eine Karawane von illegalen Migranten aus Mittelamerika in Richtung USA unterwegs sein.

    Nach dem Gesetz der USA wird denen Unterkunft gewährt, die den völkerrechtlich definierten Kriterien für einen Flüchtling entsprechen. Dies bedeutet, dass ein Asylantragssteller wegen seiner Rassen- bzw. nationalen Zugehörigkeit, seines Glaubensbekenntnisses oder wegen seiner politischen Ansichten oder der Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe verfolgt wurde. Der an das Ministerium für innere Sicherheit gerichtete Asylantrag soll am jeweiligen Ort der Grenzüberquerung eingereicht werden.

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    Tags:
    US-Ministerium für innere Sicherheit, The New York Post, Mittelamerika, Mexiko, USA