05:27 25 Februar 2020
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    Der Bürgermeister von London, Sadiq Khan, hat die Rhetorik, der sich US-Präsident Donald Trump bedient, um seine Anhänger zusammenzubringen, als eine Sprache „der Faschisten des 20. Jahrhunderts“ kritisiert.

    „Trump liefert eines der krassesten Beispiele für eine wachsende globale Bedrohung. Die weit rechts Stehenden gewinnen heute zunehmend an Popularität in der ganzen Welt, indem sie unsere mit Mühe erkämpften Rechte, Freiheiten und Werte bedrohen“, zitiert „The Guardian“ den Bürgermeister.

    Nach seiner Meinung missbrauchen auch der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, der Vize-Premier und Innenminister Italiens, Matteo Salvini, die Chefin der französischen Partei „Rassemblement national“, Marine Le Pen, und der Ex-Vorsitzende der britischen Unabhängigkeitspartei (UKIP), Nigel Farage, gleiche rhetorische Mittel, um die Unterstützung ihrer Wähler zu gewinnen.

    Die europäischen Politiker würden dabei zu neuen, „unheilvollen“ Methoden greifen, um das Wesen ihrer Position zu verdeutlichen, so Khan.

    Trump hatte sich zuvor dafür ausgesprochen, Farage in die Verhandlungen zwischen London und Brüssel zu Brexit-Fragen einzuschalten.

    Trump soll Großbritannien vom 3. bis 5. Juni einen Staatsbesuch abstatten.

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