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    CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat an die SPD appelliert, trotz des Rückzugs von SPD-Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles die Stabilität der schwarz-roten Regierung nicht zu gefährden. Sie habe die Entscheidung der SPD-Chefin mit Respekt zur Kenntnis genommen, sagte Karrenbauer am Sonntag zur Lage in der Koalition in Berlin.

    „Ich gehe davon aus, dass die SPD die jetzt anstehenden Personalentscheidungen zügig trifft und die Handlungsfähigkeit der großen Koalition nicht beeinträchtigt wird“, sagte Kramp-Karrenbauer laut der Deutschen Presse-Agentur. Für die CDU gelte: „Dies ist nicht die Stunde für parteitaktische Überlegungen. Wir stehen weiter zur großen Koalition.“ 

    Kramp-Karrenbauer sagte, sie sei am Morgen von Nahles über deren Entscheidung informiert worden - sie nehme den Schritt der SPD-Chefin mit Respekt zur Kenntnis. Sie habe Nahles bei den Koalitionsverhandlungen und als SPD-Vorsitzende „immer als charakterstarke, aufrichtige und verlässliche Gesprächspartnerin erlebt“. Für ihre Partei versicherte Kramp-Karrenbauer, die CDU wolle Deutschland mit guter Regierungspolitik dienen. "Die CDU trägt zur Verlässlichkeit und Handlungsfähigkeit Deutschlands bei."

    Die große Koalition sei kein Selbstzweck. Der Koalitionsvertrag sei die Grundlage für notwendige Weichenstellungen und die Vertretung deutscher Interessen in Europa.

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    Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU