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22:17 20 August 2019
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    Syriens Staatschef Baschar al-Assad (r.) zu Gast bei Russlands Präsident Wladimir Putin in Sotschi (Archivbild)

    Assad gegen Iran: Kreml zum angeblichen „Tausch-Angebot“ aus USA

    © Sputnik / Mikhail Klimentiew
    Politik
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    Die USA, die gegen den wachsenden Einfluss des Irans in Syrien ankämpfen, wollen einem Medienbericht zufolge Russland ins Boot holen. Im Gegenzug sind die Staaten angeblich sogar bereit, den von ihnen verhassten syrischen Präsidenten Baschar al-Assad als legitim anzuerkennen. Der Kreml weist diese Informationen von der Hand.

    Die saudische Zeitung „Asharq Al-Awsat“ berichtete unter Berufung auf diplomatische Kreise, dass die USA und Israel Russland demnächst einen Tauschdeal zu Syrien anbieten würden. Bei einem Treffen mit Russland Ende Juni in Jerusalem würden sich die Vereinigten Staaten laut dem Bericht bereit erklären, Assad anzuerkennen und ihre gegen Syrien verhängten Sanktionen aufzuheben, wenn Moskau im Gegenzug dafür den Iran in Syrien eindämme. 

    Der Kreml ruft auf, diesen Informationen, die offiziell noch nicht bestätigt wurden, nicht zu trauen.

    „Ich rufe alle zu einem akkuraten Umgang mit Falschmeldungen auf, von denen es mit Sicherheit viele geben wird“, sagte dazu Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, vor Journalisten. Auf die Frage, ob dem Medienbericht zu trauen sei, antwortet er mit Nein. 

    Die USA streben seit Jahren einen Regimewechsel in Syrien an und unterstützen bewaffnete Rebellen, die seit acht Jahren gegen die Truppen von Präsident Baschar al-Assad kämpfen. Bereits 2011 haben die USA Sanktionen gegen die Regierung in Damaskus verhängt.

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