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20:35 18 Oktober 2019
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    Ein Grenzpfahl an der polnisch-weißrussischen Grenze (Archivbild)US-Soldaten vor einem Raketenkomplex in Polen (Archivbild)

    Minsk kommentiert geplante Stärkung der US-Militärpräsenz an seiner Grenze

    © Sputnik / Andrej Aleksandrow © AP Photo / Czarek Sokolowski
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    Weißrussland geht laut seinem Außenminister Wladimir Makej gegen eine Stärkung der US-Militärpräsenz an seiner Grenze an, weil dies das Kräftegleichgewicht in der Region stören wird.

    „Wir glauben, dass die Pläne zur Stärkung der US-Militärpräsenz in den Nachbarländern, insbesondere in Polen, zutiefst falsch sind“, so der weißrussische Außenminister.

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    Für eine Zunahme der US-Militärpräsenz sehe Minsk keinen Grund:

    „Wir verstehen ehrlich gesagt nicht ihr Ziel, worum es überhaupt dabei geht. Um eine Bedrohung abzuwehren? Aber es ist doch undenkbar, dass jemand es im 21. Jahrhundert bei dem gegenwärtigen Niveau des in der Region akkumulierten Waffenpotenzials wagen würde, einen direkten militärischen Zusammenstoß zu provozieren“, unterstrich Makej.

    Ende Mai hatten Moskau und Minsk die westlichen Partner dazu aufgerufen, das Prinzip der gleichen und unteilbaren Sicherheit sowie die diesbezüglich übernommenen Verpflichtungen einzuhalten.

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    Tags:
    Stärkung, Wladimir Makej, Militärpräsenz, USA