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00:04 24 Juli 2019
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    Ukrainischer Präsident Wladimir Selenski (Archiv)

    Selenski will nun doch mit Russland verhandeln

    © Sputnik / Stringer
    Politik
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    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenski hat erklärt, dass Kiew bereit sei, Verhandlungen mit Russland zu führen und die Minsker Vereinbarungen zu erfüllen, doch zuerst müsse die Ukraine stärker werden und gewährleisten, sich verteidigen zu können.

    „Wir sind bereit, Verhandlungen mit Russland zu führen, wir sind bereit, die Minsker Abkommen zu realisieren. Aber vor allem müssen wir imstande sein, uns zu schützen, im wirtschaftlichen, politischen und militärischen Sinne stärker zu werden“, erklärte er nach dem Treffen mit dem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Dienstag in Brüssel.

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    Nach seiner Vereidigung hatte Selenski angekündigt, die Ukrainer in einem Referendum über Gespräche mit Russland entscheiden zu lassen. Wenige Tage später lehnte er diese Möglichkeit wieder ab.

    Die Beziehungen zwischen Kiew und Moskau sind nach der Wiedervereinigung der Krim mit Russland und nach Beginn der ukrainischen Militäroperation gegen die abtrünnigen Kohlebergbauregionen Donezk und Lugansk (beide im Donezk-Becken, Donbass) vor mehr als fünf Jahren am Tiefpunkt. Auslöser der Ereignisse auf der Krim und im Donbass war ein nationalistischer Umsturz in Kiew im Februar 2014.

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    Die Regierung in Kiew macht Russland für die Kämpfe im Donbass, die bereits mehr als 13.000 Menschenleben gefordert haben, verantwortlich und hat sämtliche Wirtschaftsbeziehungen zum östlichen Nachbarn abgebrochen. Moskau weist jede Verwicklung zurück.

     

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    Tags:
    Umsturz, Wiedervereinigung, Krim, Referendum, Donbass, Ukraine, Minsker Vereinbarungen, Jens Stoltenberg, Wladimir Selenski, Russland