13:36 17 Februar 2020
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    Ibiza-Gate: Regierungskrise in Österreich (45)
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    „Tiefe Sympathien“ hat ZPS-Leiter Philipp Ruch gegenüber der Aktion bekundet, die Heinz-Christian Strache (FPÖ) den Posten als österreichischer Vize-Kanzler kostete und die Alpenrepublik in eine Regierungskrise stürzte. Die Macher des Ibiza-Videos hätten „urpolitisch“ und „heldenhaft“ gehandelt, sagte Ruch im Interview mit der DPA.

    Am Rande eines Podiumsgespräches an den Münchener Kammerspielen am Donnerstag lobte der Aktionskünstler das skandalträchtige Video, das Strache im Gespräch mit einer vermeintlichen russischen Oligarchen-Nichte zeigt, als „ein reines Werk der Fiktion genialster Art“. Er und seine Mitstreiter hätten „tiefste Sympathien für das, was da passiert ist“, so Ruch. „Da hat jemand urpolitisch gehandelt, heldenhaft“.

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    Die Auswertung der verdeckt gedrehten Videoaufnahmen durch den „Spiegel“ und die „Süddeutsche Zeitung“ lobte der ZPS-Leiter als ein starkes Stück der freien Presse.

    Eine Beteiligung des Zentrums für Politische Schönheit an der Erstellung des Videos wies der Aktionskünstler jedoch von sich und widersprach damit den Spekulationen, die Aktivisten des ZPS könnten damit zu tun haben. „Wir haben das Video nicht gemacht“, so Ruch gegenüber der DPA. Er könne auch nicht sagen, wer dahinter stecke. (ip)

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    Zentrum für Politische Schönheit, Lob, Video, Skandal, Ibiza, Freiheitspartei Österreichs (FPÖ), Heinz-Christian Strache, Deutschland, Österreich