SNA Radio
    Der  Kroatische Premierminister Andrej Plenkovic und der  EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker

    Juncker wirbt für Kroatiens baldigen Beitritt zu Schengen-Raum und Eurozone

    © AP Photo / Darko Bandic
    Politik
    Zum Kurzlink
    11343

    Der EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat sich am Freitag für die Aufnahme Kroatiens in den sogenannten Wechselkursmechanismus II und seinen Beitritt zum Schengen-Raum ausgesprochen.

    Juncker betonte Kroatiens hohe Wachstumsraten und rasch sinkende Verschuldung. Dank diesen Kriterien ist das Land nach seiner Ansicht für den Eintritt in das „Euro-Wartezimmer“, den Wechselkursmechanismus II, bei dem die Währung des jeweiligen Landes dort nur noch in einer begrenzten Bandbreite zum Euro auf- oder abgewertet werden kann, gut vorbereitet.

    Zudem wolle er den EU-Staaten den Beitritt Kroatiens zum Schengen-Raum noch während seiner Amtszeit vorschlagen, also vor seinem Ausscheiden am 31. Oktober, so der EU-Kommissionschef. Das Schengener Abkommen sieht Reisefreiheit ohne Grenzkontrollen vor.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Furcht vor Exit der einzige Kitt der EU? – Ex-Chefvolkswirt der Deutschen Bank<<<

    Vor etwa einem Jahr war die Kommission noch zu dem Schluss gekommen, dass keiner der möglichen Euro-Anwärter in der Europäischen Union die Beitrittskriterien erfülle, auch nicht zum Wechselkursmechanismus II. Mögliche Kandidaten sind neben Kroatien auch Bulgarien, Polen, Rumänien, Schweden, die Tschechische Republik und Ungarn.

    Am Donnerstag war Juncker zu einem zweitägigen Besuch in Kroatien eingetroffen.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Cum-Ex für Jedermann – EU lässt sich widerstandslos um Milliarden Euro berauben<<<

    asch/dpa

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    Tags:
    EU-Kommission, EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, Beitritt, Eurozone, Eurozone, Schengen-Zone, Schengen-Abkommen, Schengen-Abkommen, Schengen-Zone, Schengenraum, Schengen, EU