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    Serbiens Präsident Aleksandar Vucic hat in einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel um deren Unterstützung bei den stockenden Verhandlungen mit dem Kosovo gebeten. Das berichtet am Samstag die Agentur Bloomberg.

    Pristina hatte im November vergangenen Jahres 100-Prozent-Zölle auf serbische Importe eingeführt – aus Protest gegen eine Kampagne gegen die Aufnahme des Kosovo in die internationale Polizeiorganisation Interpol.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Nach Zwischenfall im Kosovo: Serbien fordert Einschätzung durch UN-Sicherheitsrat<<<

    Der serbische Präsident Vucic knüpft die Fortsetzung der Verhandlungen zur Normalisierung der bilateralen Beziehungen an die Aufhebung der Zölle und die Wiederaufnahme des freien Warenverkehrs. Die Kosovaren setzten ihrerseits auf Anerkennung ihrer Unabhängigkeit durch Serbien.

    Serbien bitte die EU um Unterstützung mit Vermittlung, um einen Kompromiss zu erreichen, der Stabilität auf dem Balkan garantieren würde, teilte der Pressedienst von Vucic nach dem Gespräch mit Merkel mit. Ein Abkommen würde die beiden Konfliktseiten zu aktiven Bemühungen um den EU-Beitritt ermuntern, hieß es.

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Lawrow: Kosovos Behörden sind „frecher geworden“<<<

    jeg

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    Tags:
    Vermittlung, EU, Verhandlungen, Angela Merkel, Aleksandar Vučić, Kosovo, Serbien