15:37 07 August 2020
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    Der ehemalige ukrainische Präsident Petro Poroschenko hat die Präsidentschaftswahlen krachend verloren. Danach sind gegen ihn zudem gleich mehrere Ermittlungsverfahren gestartet worden. Doch seine Partei stört es nicht – sie will ihn weiter als Spitzenkandidaten haben.

    Wie am Sonntag bei einem Parteikongress in Kiew beschlossen wurde, soll Poroschenko als Spitzenkandidat seiner Partei Europäische Solidarität bei der Parlamentswahl Mitte Juli antreten.

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    Als Wahlversprechen wiederholte der Ex-Präsident seine alten Statements, dass er den Beitritt seines Landes zu EU und Nato wolle.

    „Wir werden alles dafür tun, damit wir die Hoffnungen der Menschen auf Veränderung verwirklichen können“, schrieb Poroschenko auf Twitter.

    Kurz nach der Abwahl von Poroschenko hatte sein Herausforderer und Bezwinger Wladimir Selenski das Parlament, die Werchowna Rada, aufgelöst.

    Dort hatte Poroschenkos Lager bisher eine Mehrheit.

    Selenski kann bei der Parlamentswahl am 21. Juli auf einen Erfolg hoffen – ähnlich wie bei der Präsidentenwahl. Am kommenden Dienstag beginnt das Verfassungsgericht allerdings zunächst zu prüfen, ob die Auflösung überhaupt rechtmäßig war.

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    Tags:
    Ermittlung, Spitzenkandidat, Spitzenreiter, Spitzenpolitiker, Ukraine, Wahlen, Wladimir Selenski, Petro Poroschenko