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00:59 17 Juli 2019
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    Kriegsschiffe der US-Navy in der Ostsee (Archivbild, Symbolbild)

    BALTOPS-2019: Nato nennt Ziel von Manöver in Ostsee

    © Foto : U.S. Navy/ Mass Communication Specialist 3rd Class Luis R. Chavez Jr.
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    Das am Sonntag gestartete Nato-Manöver BALTOPS-2019 in der Ostsee zielt laut der Allianzsprecherin Oana Lungescu nicht auf Drittländer ab. Was aber wird bei diesem Manöver geübt?

    Das einzige Land der baltischen Region, das sich nicht an diesem Manöver beteiligt, ist Russland. „Die Ostsee hat eine strategische Bedeutung für die Allianz; diese ist von sechs Nato-Ländern begrenzt“, heißt es in der offiziellen Mitteilung. „Das Manöver BALTOPS findet nun zum 47. Mal statt und zielt auf niemanden ab, obwohl sich die Situation in der Region in Bezug auf die Sicherheit nach der Krim-Annexion durch Russland klar verschlechtert hat“, so Lungescu. Die Übungen BALTOPS zeigen ihr zufolge, wie gut „unsere Kräfte zusammen arbeiten können“, und dass die Nato sich selbst vor jeglichem Gegner schützen kann.

    Die Nato-Sprecherin verwies darauf, dass sich zuvor Russland an diesem Manöver auch beteiligt hatte. Aber nach dem Beitritt der Krim zu Russland und der Destabilisierung der Situation im Osten der Ukraine wurde das Land nicht mehr zur Teilnahme am Manöver eingeladen.

    ​Das Manöver BALTOPS-2019 findet vom 9. bis zum 21. Juni in der Ostsee statt. 18 Nato-Mitgliedstaaten sind an dem Manöver beteiligt. Eingesetzt werden dabei mehr als 40 Militärschiffe, knapp 9000 Militärs und 40 Fluggeräte. Die russischen Schiffe „Bojki“ und „Stojki“ sollen das Manöver beobachten.

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    Tags:
    Sicherheit, Ziel, Krim, Oana Lungescu, Manöver, Baltikum, Russland, NATO